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Diesel-Hammer im Kanzleramt! Autofahrer sollen Umrüstung mitzahlen oder den  ...

Diesel-Hammer im Kanzleramt! Autofahrer sollen Umrüstung mitzahlen oder den Pkw eintauschen

News Team
25.09.2018, 10:17 Uhr
Beitrag von News Team

Bei einem großen Gipfel im Kanzleramt haben Verkehrsminister Andreas Schauer (CSU) und die Chefs von VW, Daimler und BMW im Beisein von Kanzlerin und Finanzminister umrissen, wie die Zukunft des Autolandes Deutschlands aussehen kann. Das Ziel: Saubere Luft in Städten und die Umgehung von Diesel-Fahrverboten.

Gerade auf die Besitzer von Diesel-Fahrzeugen in Ballungsräumen kommen einschneidende Änderungen – und möglicherweise auch Kosten – zu.

Von den Gesprächen berichtet das “Handelsblatt”.

Konzept für 65 deutschen Städte


In Scheuers Konzept ist dem Blatt zufolge geregelt, “wie 65 deutsche Städte die Stickoxidgrenzwerte in der Luft einhalten können”. Damit solle Klarheit für Dieselfahrer geschaffen und die Angst vor Fahrververboten genommen werden. Das Konzept schließt sowohl teure Umrüstungen, als auch den Komplettumtausch von Fahrzeugen ein.


Das “Handelsblatt” schreibt: “Dieselfahrzeug-Besitzer, die zum Software-Update zu ihrer Vertragswerkstatt fahren, sollen vom Händler gleich das Angebot erhalten, das Auto gegen ein neues einzutauschen, entweder einen sauberen Diesel, einen Benziner oder gar ein Elektroauto.”

Alternativ könne der Händler dem Kunden einen Gebrauchtwagen anbieten, erklärte Scheuer. So würden die Kunden sofort saubere Autos fahren. Die Hersteller ihrerseits könnten ihre Leasing-Rückläufer anbieten. Das Ziel ist klar: Möglichst schnell die Abgassschleudern von der Straße bringen und damit den Autoabsatz ankurbeln.

„Im besten Fall zahlt der Kunde nichts drauf“, hieß es.


Die Angebote beschränken sich auf städtische Gebiete. Sie sollen laut “Handelsblatt” in den 65 Städten sowie einem bestimmten Radius für Pendler gelten. Es gehe um 1,1 bis 1,2 Millionen deutsche Fahrzeuge.


Ausländische Hersteller sträuben sich gegen den großen Diesel-Deal. Ihre Kunden drohen vermehrt Fahrverbote.

Den Kunden drohen Zuzahlungen bei der Umrüstung: So koste der Einbau neuer Katalysatoren mindestens 2500 Euro, hieß es in der Runde. „Im Einzelfall kann der Betrag schon mal über 10.000 Euro liegen“, warnte ein Ingenieur laut “Handelsblatt”.

Scheuer hält diese Lösung für möglich: Bis zu einem Preis von 3000 Euro könnten sich die Hersteller an den Umrüstkosten beteiligen. Bis zu 80 Prozent sind im Gespräch, so dass der Kunde 600 Euro selbst zuzahlen müsste.

65 Kommentare

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die regierung fortjagen und das geld in saubere diesel anlegen. seit wann ist es usus, dass die opfer von lug und betrug ihren eigenen schaden bezahlen müssen und die verursacher noch belohnt werden? die politik wird immer dreister und wundert sich dann mit krokodilstränen, dass die wähler zu extremen an den rändern strömen.
  • 30.09.2018, 08:54 Uhr
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Manchmal ist es bedauerlich,das es in Deutschland nicht so läuft wie in den USA.
  • 25.09.2018, 22:47 Uhr
ja, aber gottlob nur manchmal ...
  • 26.09.2018, 16:26 Uhr
Aber Du verstehst, was ich damit meinte.
  • 26.09.2018, 16:32 Uhr
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Wenn doiese Regelung nur für Ballungsräume gilt und nicht für alle,werden die schlauen von CDU/CSU abgewählt. Jedenfalls von mir keine Stimme mehr!
  • 25.09.2018, 20:28 Uhr
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Ich fahre schon lange Diesel und werde es auch aus Prinzip weiter tun, alles Schwachsinn um von wichtigen Dingen abzulenken
  • 25.09.2018, 20:03 Uhr
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Komisch, im Ausland gibt es wohl andere Grenzwerte?
  • 25.09.2018, 19:48 Uhr
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Wer weiß, wieviele Millionen die Autohersteller in die Taschen der Politiker gesteckt haben. Das wäre doch ein Grund dafür, den Rücken der Autohersteller, in Deutschland und der verhaßten EU, freizuhalten, um evtl. Klagen und Regressanprüche, wie in den USA, von den armen Firmen und deren Vorständen ferzuhalten. Ein Hoch auf die Korruption.
  • 25.09.2018, 18:27 Uhr
  • 25.09.2018, 18:51 Uhr
BRD = Bananenrepublik Deutschland
  • 26.09.2018, 08:05 Uhr
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Das ganze ist eine Sauerei sonders gleichen,was sich da im Kanzleramt abspielt. Wieder einmal wird der Bürger zur Kasse gebeten und abgezockt.
Große Mitschuld tragen aber auch die Grünen und Umweltverbände die ja nichts anderes zu tun haben als vor Gericht zu ziehen und zu klagen. Bestes Beispiel hier ist die Deutsche Umwelthilfe.
Da lobe ich mir die AfD, die diesem Treiben einhalt gebieten möchte, und meine Stimme bekommen wird.
Weg mit diesem Ökogesockse!
  • 25.09.2018, 18:15 Uhr
na klar doch: unter AfD Führerschaft gibt's kein Umweltproblem mehr - die Luft wird endlich wieder sauberer
Bis auf Herrn Gauleiter: der müsste sein olles braunes Jackett mal auslüften, das mieft ...
  • 26.09.2018, 10:26 Uhr
Ja ja das braune,höchst verdächtig.
  • 26.09.2018, 23:23 Uhr
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Habt euch nicht so. Die Umrüstung kann man doch wieder von der Steuer absetzen.
  • 25.09.2018, 17:59 Uhr
Noch so ein Schlauberger.
  • 25.09.2018, 18:28 Uhr
Na siehst de. Endlich sieht das mal einer ein. Hoffentlich kannst du noch lachen.
  • 25.09.2018, 18:33 Uhr
Ich meinte das nicht positiv. Früher hätte man die Volks- und Wirtschaftsverbrecher an die Wand gestellt und die Firmen enteignet.
  • 25.09.2018, 18:40 Uhr
Im Osten oder wo?
  • 25.09.2018, 19:41 Uhr
Nicht nur dort.
  • 25.09.2018, 20:25 Uhr
wann und wo war das denn??
Und das finden Sie so vorbildlich und nachahmenswert????
  • 26.09.2018, 10:28 Uhr
So etwas hatten bestimmt die alten Germanen drauf. Da galt noch das Federecht.
  • 26.09.2018, 18:31 Uhr
na dann ist ja alles in Ordnung: alte GERMANEN, könnwer durchlassen
  • 26.09.2018, 18:38 Uhr
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.....es könnte auch sein, das die Diesel Herren zuviel Feinstaub erwischt haben!
  • 25.09.2018, 17:00 Uhr
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Politik wird heutzutage ausschließlich von Lobbyisten gemacht.
  • 25.09.2018, 16:20 Uhr
Ich sage schon lange, dass Politiker nur die Erfüllungsgehilfen der Konzerne sind ...
  • 26.09.2018, 08:10 Uhr
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