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Schulbus brettert 400 Meter durch Wiese: 12 Verletzte nach Auweichmanöver in ...

Schulbus brettert 400 Meter durch Wiese: 12 Verletzte nach Auweichmanöver in Franken

News Team
26.09.2018, 11:54 Uhr
Beitrag von News Team

Im Herbst heißt es für alle Verkehrsteilnehmer wieder: „Wildwechselzeit - Vorsichtig fahren“. Wie schnell so ein querendes Wild einen Unfall auslösen kann, zeigte sich am Mittwochmorgen (26.09.2018) im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Der Fahrer eines Schulbusses wich hier einem Tier aus und landete mit seinem Fahrzeug anschließend 400 Meter weiter in einer Wiese. Dabei zogen sich zwölf der 18 Schüler und der Busfahrer Verletzungen zu.

Ein 64-Jähriger Schulbusfahrer war auf der BT23 zwischen dem Pegnitzer Ortsteil Trockau und Leups unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen wich er einem querendend Tier aus, um einen Zusammenprall zu verhindern. Dabei kam er in einer Linkskurve nach links von der Straße ab und landete rund 400 Meter weit von der Fahrbahn entfernt in der Wiese, nachdem er mit seinem Fahrzeug zwei steile, drei Meter tiefe Hänge überwand.

Zwölf Kinder zogen sich bei dem Fahrmanöver, bei dem auch drei Seitenscheiben des Busses rissen, Verletzungen zu. Der 64-Jährige Busfahrer erlitt ebenfalls Verletzungen. Die Versorgung der Schüler wurde durch mehrere Rettungskräfte und einen Notarzt sichergestellt. Drei der Schüler brachten das Rettungsdienstpersonal vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der Großteil der Schüler konnte von ihren Eltern abgeholt werden. Andere wurden vom Busunternehmen mit einem Ersatzfahrzeug mitgenommen. Aktuell finden noch umfangreiche Bergungsmaßnahmen statt, um den Bus aus der leicht aufgeweichten Wiese abtransportieren zu können.

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