wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Fünf Punkte um Kinder vor Pädophilen zu schützen, sowie zu achten

Fünf Punkte um Kinder vor Pädophilen zu schützen, sowie zu achten

18.02.2014, 08:36 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Top 1. Kinder sind höchst schutzwürdige Persönlichkeiten, deren Glaubwürdikeit meist unterschätzt wird. Geben wir Ihnen eine Chance sich frei zu ohne Vorbehalte zu artikulieren.
Top 2. Sexuelle Gewalt an Kindern ist zu ächten, denn es ist ein Verbrechen und kein Kavaliersdelikt. Die Täter sind zu bestrafen; Sie bedürfen aber um ihres Weiterlebens dringend HIlfe und Kontrolle, denn Ihre Neigung zeigt manchmal unberechenbare Züge.
Top 3. zeugen benötigen mehr Zivilcourage, denn es geht um Opfer und dieses in Serie und wer zuschaut macht sich genauso strafbar wie der Täter selbst. Zeugen sind absolut der Wahrheitspflicht verbunden ohne etwas schön reden zu wollen.
Top 4. Pädagogische Einrichtungen zum Wohle der Kinder, ist ein absolutes muss und Bedarf unserer Transparenz und Unterstützung.
Top5. Die Kinder sexuellen Missbrauchs haben niemals Schuld, denn dieser Umstand muss mit allem Nachdruck betont werden und muss immer in den Köpfen Erwachsener präsent sein.
In Bottrop hat eine Selbsthilfegruppe von Männern Ihre Tore geöffnet, so das frühere Opfer über sich und Ihre Erfahrung sprechen können unter Gleichgesinnten. Denn Dieses Trauma begleitet Opfer ihr ganzes Leben lang und hier können Sie sich frei machen um wieder durchatmen zu können.

46236 Bottrop auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

3 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hallo Thomas,
zunächst viele Dank für die Eröffnung dieses wirklich gesellschaftsrelevanten Themas. Als Betroffene habe ich Deinen Text gelesen unter dem Gesichtspunkt, unterstützt mich da jemand in meiner Not? Mein Vorschlag, wie ich mich als Opfer gesehen fühlen Würde, ist folgende Reihenfolge
1.Gewalt wird durch das Opfer definiert !!! Es ist in der individuell
geäußerten Form in jeder Hinsicht zu respektieren.
2.Gewalt an Menschen ist zu ächten. Es ist eine Straftat.
OPFER brauchen Fürsorge, Begleitung, individuelle Unterstützung um menschenwürdiges Weiterleben zu ermöglichen, denn für Opfer ist Leben ÜBERlebenswichtig.
3.Zuschauen, Wegschauen, Dulden, Mitmachen, Begünstigen, sind GEWALT.
Das Opfer hat ein Recht auf Schutz vor dem gesamten gewaltätigen System.
4.Absoluter Schutz des Opfers vor Öffentlichkeit.
5.Wenn Schuld, dann öffentliche Bezeichnung der Tat.
Bsp.: Übergriff eines Erwachsenen auf ein Kind!!!
Nicht: Kind wurde....!!!
Kraft und Mut zum Handeln, Petra
  • 18.02.2014, 11:27 Uhr
LIebe Petra, muss ich Ihnen Recht geben und es tut mir Leid das Sie selbst betroffen waren bzw. Opfer sind wie ich selbst auch. Ich habe Mitte des Jahres 2013 erst darüber sprechen können, da der Druck für mich immer größer wurde. Und das nach 50zig Jahren unter Verschluss zu halten, war nich Leid aber es ist nun raus. Wiedergutmachung gibt es dafür nicht, weder Geld noch Gute Worte, denn es ,hat erheblich mein Leben geprägt und landete 1979 in der Gosse als Alkoholiker. Nach und nach habe ich mein Leben neu sortiert und organisiert um damit umgehen zu können.
  • 18.02.2014, 13:07 Uhr
Hallo Thomas, ich finde Deinen Beitrag auch sehr gut formuliert! Wer selbst Opfer von sex .Missbrauch ist ( so wie ich auch!) trägt dieses Trauma ein Leben lang mit sich herum und muss damit zurecht kommen.Die Täter kommen da vergleichbar gut weg! Diese sind in meinen Augen NICHT therapierbar! Prävention gegen Übergriffe an Kindern wäre ein Anfang, was in vielen Kindergärten, Schulen schon geboten wird, oder wie Du sie beschreibst spez.Selbsthilfe-Gruppen.
Viel Kraft,l.g., Elisabeth
  • 24.02.2014, 12:17 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren