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DIE MEDIKAMENTENSUCHT, VIELE MENSCHEN SIND SÜCHTIG!

DIE MEDIKAMENTENSUCHT, VIELE MENSCHEN SIND SÜCHTIG!

04.04.2014, 10:59 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Viele Junge und auch ältere Menschen sind Süchtig von Schlaf- und Beruhigungsmittel um der Wirklichkeit zu entfliehen, oder um das Leben auf einer rosaroten Wolke zu erleben.
Es wird davon ausgegangen, das Ärzte diese Medikamente aus der Reihe der Benzodiazepine in der Vergangenheit zu oft und grundlos aufgeschrieben haben, um Patienten besser drauf zu bekommen und das sie besser schlafen, Ein Drittel der Anwender dieser Medikamente nimmt sie länger als sechs Wochen ein und da hat der Suchtmechanismus längst eingesetzt. Diese werden zunächst gut vertragen, doch mit der Einnahmedauer wächst das Risiko um süchtig zu werden. Lässt die Wirkungsdauer nach, kommt die Angst und Unruhe wieder, gegen die Sie eigentlich helfen sollten werden verstärkt. Die Mittel sollten für eine Langzeitverordnung vom Markt genommen werden. Nach Schätzungen gibt es in der BRD durchschnittlich 1, 9 Millionen medikamentenabhängige, davon sind rund 1,2 Millionen von Benzos oder Z-Substanzen abhängig. Die Betroffenen fühlen sich nicht abhängig, müssen aber doch diese Pille schlucken damit es Ihnen gut geht, weil Sie es nicht zugeben wollen das Sie abhängig werden. Die Formel Abhängigkeit ist für diese Patienten mit großem inneren Widerstand verbunden. Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll mit dem Papienten zu sprechen, wenn es noch im Anfangsstadium ist. Denn dann könnte man die Dosis noch langsam reduzieren um auf ein anderes Medikament umzusteigen das nicht abhängig macht. Die Medikamentensucht verläuft in drei Phasen: In der ersten Phase gewöhnt sich der Körper an die dämpfende Wirkung der Benzos und gleicht sie durch gegenregulationsmechanismen aus. Bereits nach wenigen Wochen braucht der Patient eine höhere Dosis. Da diese Medikamente nicht frei verfügbar sind, kommt es als Folge der Unterdosierung zu Entzugssymtomen wie Unruhe, Schlafstörungen, sowie Stimmungsschwankungen. Sie ähneln den Symtomen, dieursprünglich der Grund für die Verordnung des Medikaments waren, sodas sich die Krankheit gravierend verschlechtert hat. Dann wird die Dosis oft erhöht um den gewünschten Erfolg zu sehen um wieder gut drauf zu sein. In der zweiten Phase fühlen sich die Patienten oft besser, weil der Entzug zurück geht. Doch mit der Zeit stumpfen diese emotional ab, verlieren Ihre körperliche Energie und sind geistig weniger Leistungsfähig. Sie verlieren an Qualität ihres Lebens, werden ,aphatisch und ziehen sich zunehmend zurück. Doch diese Veränderungen entwickeln sich schleichend, oft fallen Sie garnicht auf, oder werden als depressive Erscheinung diagnostiziert. Von Sucht und Abhängigkeit sprechen wir in der dritten Phase, wenn die Betroffenen neue Quellen auftun, wenn Sie z.B. von mehreren Ärzten Medikamente bekommen. Dann steigern Sie oft die Dosis und erleben sich nun selbst als abhängig. Nicht immer sind in der Regel die Patienten bereit einen Entzug in einer Psychiatrie zu machen; denn Sie sind ja nicht bekloppt. Doch damit hat es am wenigsten zu tun sondern es gibt Ihnen fachgerechte Hilfe zum Suchtentzug. Betroffene kann man zum Ausstieg motivieren, wenn man Ihnen auch den Halt gibt, ohne chemische Krücke im Leben auszukommen! Von Selbstentzügen rate ich persönlich ab, weil nicht immer nur Benzos im Blut sind, sondern auch Codein und Tilidin was in Verbindung mit Flunitrazepam eingenommen wird. Diese Mischung im Blut eines Patienten ist schwer in den Griff zu bekommen, da diese Medikamente eine Unberechenbare Gefahr darstellt. Sogar reines Heroin ist da besser zu entgiften als dieser Medikamentencocktail der über Jahre eingenommen wurde im Tag-Wach-Rhytmus von Betroffenen. Diese Größenstatitiken lassen nur darauf schließen, das Ärzte noch zu leichtsinnig und Betroffene zu naiv sind alles zu schlucken was man Ihnen serviert. Meiner Ansicht muss dieses Medikament unter das BTM-Gesetz fallen um die Suchtstatistik in den Griff zu bekommen.

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11 Kommentare

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Genau so ist es.Da braucht man sich nicht wundern woher sie Organschädigungen haben
  • 14.04.2014, 15:40 Uhr
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Das Problem ist meistens derjenige oder diejenige selbst, die es nicht mit sich selbst und Ihrem dasein wie es Hier und Jetzt aushalten können. Ich kenne es selbst und bin seit 1979 trockener Alkoholiker und leider bekommen nicht alle die Drehtür ins Schloss geschlagen. Ich habe wieder Verantwortung für mein neues Leben übernommen und bin froh heute clean und trocken zu sein, denn nüchtern werden ist nicht schwer, trocken bleiben umso sehr.
Nicht anders funktioniert es mit Tabletten, man möchte sich in eine Scheinwelt hinein flüchten die es nur im Rausch gibt. Doch auch diese Sucht hat Aussicht aus Erfolg wenn man dazu bereit ist eine Entgiftung zu machen.Es gibt also nichts gutes außer man tut es.
  • 09.04.2014, 15:22 Uhr
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Finde ich gut, Gespräch zu suchen, denn immer geht eine Sucht ja auch mit Suche einher. Oft ist es eine mögliche aussichtlslose Denkweise, die die Menschen zur Sucht bringen, ein Karussel, des Denkens welches sich immerzu in eine Richtung dreht.
Ich nenne es auch gern: immer wieder in das gleiche Denkmuster, sprich gezogene "Denkrille" verfallen. Kann man dem Patienten sagen er möge eine neue Rille im Denken schaffen, dann leuchtet das vielen schon mal ein. Leider sind die Ärzte zu schnell dabei mit pharmazeutischen Mitteln.
Oft helfen gute Gespräche (viele gute Gespräche) und auch natürliche Mittel um selber aus einer Sucht herauszukommen. Nach dem Tod eines lieben Menschen habe ich das selber erfahren können, aber auch mein Wille war dabei entscheidend auf Psychopharmaka und Schlafmittel zu verzichten.
  • 08.04.2014, 18:42 Uhr
Du hast Dich richtig entschieden um den Schmerz des Verlustes richtig verarbeiten zu können, ohne chemische Krücken. Hochachtung
  • 09.04.2014, 15:24 Uhr
danke Thomas, das liegt aber auch daran, das ich Menschen hatte, die mir zugehört haben in meinem Kummer und die auch die richtigen Worte gefunden haben, nicht Worte des Trostes, sondern mir Hilfe zur Selbsthilhe geboten haben, auch verständliche Worte die mich zum "richtigen" nachdenken gebracht haben.
Denn letztlich bin es doch immer nur ich, wie und was ich aus dem Leben und meinen Gedanken mache. Habe ich schlechte Gedanken, dann kann ich nicht erwarten, das Gutes auf mich zukommt.
Ich finde es wunderbar, was du tust, nachdem du selber auch den richtigen Weg aus der Sucht gefunden hast. Dafür auch von mir große Achtung an dich.
  • 10.04.2014, 18:47 Uhr
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Tom, ich gebe Dir da Recht. Meine Mutter hat ueber Jahre vom Hausarzt ohne erdenklichen Grund ein starkes Beruhigungsmittel verschrieben bekommen, weil ihre Haende zitterten. Ich war entsetzt und habe ihr dringend einen Arztwechsel geraten, was sie auch tat.
  • 04.04.2014, 11:07 Uhr
Hallo Eva, das ist super mit dem Arztwechsel. Oft kann auch der Ostheopath dieses Zittern wegbekommen. Hatte bei mir auch vor ein paar Jahren mal angefangen, zwar nur ganz leicht... aber ich habe das sofort meinem O. gasgt und er hat mich einmal behandelt und es ist weg, ich hoffe auf immer.
  • 08.04.2014, 18:29 Uhr
Genau
  • 09.04.2014, 11:26 Uhr
Wenn die Diagnose richtig gestellt und behandelt wird, dann geht es auch gut und gerne ohne Psychopillen die den Verstand abrutschen lassen und man nicht mehr Herr über sich selbst ist.
Ich bin wieder Herr über mich selbst geworden und habe auch im Leben noch etwas erreicht, was ich süchtig nicht geschafft hätte. Zudem darf Mann oder Frau mal zittern, mich stört es nicht bei mir oder anderen; ich nehme jeden so wie Er oder Sie ist.
  • 09.04.2014, 15:34 Uhr
Leider fällt es mir immer schwerer unsere Jugend als AA-Streetworker davon zu überzeugen, das Sie auf dem Falschen Weg sind, um sich unnötig in eine Scheinwelt zu versetzen.
  • 10.04.2014, 07:39 Uhr
das kommt sicher daher, das die Jugendlichen keine Alternative haben und auch von den Eltern häufig keine Hilfe zu erwarten ist. Letztlich ist doch jeder für sich allein verantwortlich, doch die meisten Menschen wollen von außen Das bekommen, was sie meinen, das es ihnen fehlt. Doch jeder muß für sich selber allein einstehen und den ersten Schritt zur Unabhängigkeit wagen. Es reichen da oft schon kleine Erfolg. "auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt" die jugentlichen haben es da oft sehr schwer den ersten Schritt zu tun.
  • 10.04.2014, 18:39 Uhr
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