DIE MEDIKAMENTENSUCHT, VIELE MENSCHEN SIND SÜCHTIG!
DIE MEDIKAMENTENSUCHT, VIELE MENSCHEN SIND SÜCHTIG!

DIE MEDIKAMENTENSUCHT, VIELE MENSCHEN SIND SÜCHTIG!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Viele Junge und auch ältere Menschen sind Süchtig von Schlaf- und Beruhigungsmittel um der Wirklichkeit zu entfliehen, oder um das Leben auf einer rosaroten Wolke zu erleben.
Es wird davon ausgegangen, das Ärzte diese Medikamente aus der Reihe der Benzodiazepine in der Vergangenheit zu oft und grundlos aufgeschrieben haben, um Patienten besser drauf zu bekommen und das sie besser schlafen, Ein Drittel der Anwender dieser Medikamente nimmt sie länger als sechs Wochen ein und da hat der Suchtmechanismus längst eingesetzt. Diese werden zunächst gut vertragen, doch mit der Einnahmedauer wächst das Risiko um süchtig zu werden. Lässt die Wirkungsdauer nach, kommt die Angst und Unruhe wieder, gegen die Sie eigentlich helfen sollten werden verstärkt. Die Mittel sollten für eine Langzeitverordnung vom Markt genommen werden. Nach Schätzungen gibt es in der BRD durchschnittlich 1, 9 Millionen medikamentenabhängige, davon sind rund 1,2 Millionen von Benzos oder Z-Substanzen abhängig. Die Betroffenen fühlen sich nicht abhängig, müssen aber doch diese Pille schlucken damit es Ihnen gut geht, weil Sie es nicht zugeben wollen das Sie abhängig werden. Die Formel Abhängigkeit ist für diese Patienten mit großem inneren Widerstand verbunden. Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll mit dem Papienten zu sprechen, wenn es noch im Anfangsstadium ist. Denn dann könnte man die Dosis noch langsam reduzieren um auf ein anderes Medikament umzusteigen das nicht abhängig macht. Die Medikamentensucht verläuft in drei Phasen: In der ersten Phase gewöhnt sich der Körper an die dämpfende Wirkung der Benzos und gleicht sie durch gegenregulationsmechanismen aus. Bereits nach wenigen Wochen braucht der Patient eine höhere Dosis. Da diese Medikamente nicht frei verfügbar sind, kommt es als Folge der Unterdosierung zu Entzugssymtomen wie Unruhe, Schlafstörungen, sowie Stimmungsschwankungen. Sie ähneln den Symtomen, dieursprünglich der Grund für die Verordnung des Medikaments waren, sodas sich die Krankheit gravierend verschlechtert hat. Dann wird die Dosis oft erhöht um den gewünschten Erfolg zu sehen um wieder gut drauf zu sein. In der zweiten Phase fühlen sich die Patienten oft besser, weil der Entzug zurück geht. Doch mit der Zeit stumpfen diese emotional ab, verlieren Ihre körperliche Energie und sind geistig weniger Leistungsfähig. Sie verlieren an Qualität ihres Lebens, werden ,aphatisch und ziehen sich zunehmend zurück. Doch diese Veränderungen entwickeln sich schleichend, oft fallen Sie garnicht auf, oder werden als depressive Erscheinung diagnostiziert. Von Sucht und Abhängigkeit sprechen wir in der dritten Phase, wenn die Betroffenen neue Quellen auftun, wenn Sie z.B. von mehreren Ärzten Medikamente bekommen. Dann steigern Sie oft die Dosis und erleben sich nun selbst als abhängig. Nicht immer sind in der Regel die Patienten bereit einen Entzug in einer Psychiatrie zu machen; denn Sie sind ja nicht bekloppt. Doch damit hat es am wenigsten zu tun sondern es gibt Ihnen fachgerechte Hilfe zum Suchtentzug. Betroffene kann man zum Ausstieg motivieren, wenn man Ihnen auch den Halt gibt, ohne chemische Krücke im Leben auszukommen! Von Selbstentzügen rate ich persönlich ab, weil nicht immer nur Benzos im Blut sind, sondern auch Codein und Tilidin was in Verbindung mit Flunitrazepam eingenommen wird. Diese Mischung im Blut eines Patienten ist schwer in den Griff zu bekommen, da diese Medikamente eine Unberechenbare Gefahr darstellt. Sogar reines Heroin ist da besser zu entgiften als dieser Medikamentencocktail der über Jahre eingenommen wurde im Tag-Wach-Rhytmus von Betroffenen. Diese Größenstatitiken lassen nur darauf schließen, das Ärzte noch zu leichtsinnig und Betroffene zu naiv sind alles zu schlucken was man Ihnen serviert. Meiner Ansicht muss dieses Medikament unter das BTM-Gesetz fallen um die Suchtstatistik in den Griff zu bekommen.

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