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Das fiesta del otoño in dem Waldorfkindergarten - Erntedankfest im Herbst
Das fiesta del otoño in dem Waldorfkindergarten - Erntedankfest im HerbstFoto-Quelle: https://www.facebook.com/EscuelaLaSemilla/photos/a.468337656531653.105145.468256496539769/738191062879643/?type=1&theater

Lauritz geht nach Argentinien. Und braucht Ihre Hilfe!

Lauritz Müller
Beitrag von Lauritz Müller

Liebe seniorbook-Nutzer,

Deutschland und Argentinien. Das klingt nach Weltmeisterschaft, richtig? Richtig! Doch für mich bedeuten diese zwei Länder noch etwas mehr: Ab 25. August wird unser Finalgegner Argentinien für ein Jahr meine Wahlheimat sein. Genauer: San Carlos de Bariloche, das ist in Patagonien. Der Ort ist bekannt für seine herrliche Landschaft und vielen Wintersport-Angebote. Jedes Jahr zieht es hunderttausende von Menschen zum Skifahren und Wandern nach Bariloche, weil direkt vor der Tür die Anden liegen.

Ich selbst werde nicht zum Skifahren nach Bariloche gehen, sondern zu einem ganz anderen Zweck: In dem Waldorf-Kindergarten "Escuela La Semilla" werde ich ein Jahr lang einen Freiwilligendienst absolvieren. In dem kurzen Video spreche ich darüber, was genau dort meine Aufgaben sein werden.

Vielleicht fragen Sie sich, warum ich mich hiermit an die Bürgerhilfe wende. Auch das hat einen Grund: Die Organisation "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners" hilft mir bei meinem Projekt und übernimmt viele der anfallenden Kosten. Doch die Organisation selbst ist auf Spenden angewiesen und kann nicht alle Kosten übernehmen. Darum will ich im Gegenzug einen Förderkreis aufbauen.

Deshalb wende ich mich nun an Sie:
Wenn Sie mein Projekt im fernen Argentinien interessiert, dann treten Sie in den Förderkreis ein, der regelmäßig von mir per Rundmail auf dem Laufenden gehalten wird - über das, was ich in Argentinien alltäglich so erlebe. Schreiben Sie mir dafür einfach hier auf seniorbook eine Nachricht mit Ihrer E-Mail-Adresse. Und Sie könnten mir und meinem Projekt schon mit ein paar Euro helfen. Ja, hier zählt wirklich jeder Euro! Oder empfehlen Sie das Projekt weiter an Freunde und Bekannte. Das können auch Unternehmen, Firmen, Organisationen oder Institutionen sein.

Neben der Rundmail werde ich außerdem auch einen Blog hier auf seniorbook führen. Auch darin wird es um das Projekt gehen: Wie ich in den Alltag in einer neuen Kultur finde, wie ich mich mit der neuen Sprache schlage, und ob ich vielleicht als Deutscher einen schweren Stand haben werden - jetzt, wo Deutschland gegen Argentinien Weltmeister geworden ist. Ich glaube, es wird auf jeden Fall ein spannendes Jahr und ich freue mich, Sie an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Ich freue mich auf jeden Fall über alle Rückmeldungen und Kommentare.
Und natürlich über alle, die mich mit einer Spende unterstützen.

Viele herzliche Grüße
Lauritz


4 Kommentare

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Schon mal daran gedacht das es auch in Deutschland Arme Menschen gibt? Betreue gerade einen 64 jährigen Mann der zu Hause auf den Tod wartete die Arge hatte Ihm 2 monate kein Geld gegeben er hatte nichts zu essen als ich Ihn besuchte hatte er schon 15kg gewicht verloren Er hatte für die Weiterbewilligung den Antrag abgegeben
aber die Nebenkostenabrechnung nicht beigelegt. er hat jetzt 39.- Euro für diesen Monat zum Leben bekommen in Form von Gutscheinendamit muß erauskommen
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ohne eigenes geld wirst du sehen musst du immer die harte sein.ich bin oft in chile genau in chillian das wird auch im dezember wieder der fall sein.ich nehme für 2monate extra 800sfr. und die jungen chilenischen frauen erkennen mich sofort als reicher da kommen sie daher und wollen sich verkaufen weil die ganze familie hunger hat.da gebe ich immer dieselben ausrede keine zeit sorry aber nimmt 10000pesos=5.30sfr. und die ganze familie kann einkaufen gehen ins grosse eikaufzentrum und so ist ihnen mehr gedient wenn sie etwas zu essen haben und nicht wegen den kohlen sich hingeben mussten.ich könnte noch viele storys erzählen.überlege dir gut eine deutsche schule hat es auch in chillian aber das ist für die europäer die eingewandert sind.und die sind nicht arm ................. adios peter bertolini schweiz
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Ein Jahr Argentinien, finanziert von Spendengeldern, klingt auch nicht so ganz uneigennützig.
Warum gibst du nicht in Deutschland Deutschunterricht, für Zuwanderer, ausländische Kinder. Wäre bestimmt sinnvoller, als wenn die Kinder in Argentinien deutsch lernen.
Oder steht doch dein persönliches Abenteuer im Vordergrund, was Andere bezahlen sollen?
Lauritz Müller
Hallo Jörg,

danke für deine kritische Rückmeldung. Tatsächlich habe ich genau das auch schon gemacht: Ehrenamtlicher Deutsch-Unterricht für Flüchtlinge aus Bosnien, Nigeria und Syrien, und zwar hier: http://www.tun-starthilfe.de/

Ich will nur so viel sagen, dass ich von der Organisation, die einen Großteil der Kosten übernimmt, dazu verpflichtet werde, diesen Förderkreis aufzubauen. Ich muss sogar nachweisen, dass ich das Geld aus Spenden erhalten habe und nicht selbst zahle.

Zudem ist mir neben der finanziellen Unterstützung durch den Förderkreis auch ein mehr ideeller Gedanke wichtig: Leute in Deutschland zu gewinnen, die mitverfolgen, was ich in Argentinien mache; sozusagen "mit auf die Reise zu nehmen": das gibt mir einen gewissen Rückhalt und Mut. Für das Jahr, das natürlich in der Tat ein großes Abenteuer ist.

Grüße
Lauritz
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