Der Druck der Sexualisierung
Der Druck der SexualisierungFoto-Quelle: www.finger-weg.info

Der Druck der Sexualisierung beginnt immer früher!

Beitrag von wize.life-Nutzer

Schon kleine Kinder werden immer stärker sexualisiert und damit ihrer Kindheit beraubt - wobei die Verantwortung hierfür nicht allein bei den Eltern liegt - Eltern sind zum großen Teil einfach überfordert, sie werden überrollt und sollen auf etwas reagieren, worauf sie selber nie vorbereitet worden sind.

Staat, Eltern, aber auch Pädagogen müssen hier gegensteuern und versuchen, das Ganze abzubremsen. Letztendlich muss man versuchen, Kinder fit zu machen, damit umzugehen. Hier sind besonders Schulen und evtl. schon Kindergärten gefordert, diese Problem altersgerecht mit den Kindern und Jugendlichen eingehend zu behandeln. Entsprechende Hintergrundinformationen über das "Wie und Was" an die Eltern halte ich hier für sinnvoll.

Kinder werden heute in einem frühen Alter mit unserer sexualisierten Gesellschaft konfrontiert. Schon die Kleinsten sehen Pornobilder in den Medien, tragen Make-up für Kids und lernen, dass man sexy sein muss, um erfolgreich zu sein.

"Kinder- und Jugendschutz behindert die Wirtschaft"

Kinderbettwäsche, Frühstücksflocken und Handys für Kinder waren gestern – heute dürfen (müssen) Kinder sexy sein. Es gibt Stringtangas und Make-up für Mädchen, Videospiele und coole Klamotten für kleine Superhelden. Sex sells* – diese Marketingstrategie hat jetzt auch die Kleinsten als Zielgruppe erfasst. Unsere Kinder werden heute in sehr frühem Alter mit Botschaften über Sex bombardiert.

Der Trend ist eindeutig - Kinder werden immer mehr aus dem Schonraum der Kindheit herausgenommen und in die Erwachsenenwelt(auch mit ihrer Sexualität) hineingezogen.

Wir müssen wieder dahin kommen, dass Sexualität ein Thema ist für eine Altersklasse, in der man dafür geistig reif ist. Wir dürfen unser ganzes Handeln, Entscheiden und Denken nicht dem Sex-Trieb unterwerfen. Dazu gehört auch, dass in der Schule ein Zusammenhang zwischen Sexualität und Liebe gelehrt wird. Glück und Freude können zweifelsfrei durch Geschlechtsverkehr zustande kommen, aber auch nur, wenn er als ein zwischenmenschlicher Akt der Liebe und der körperlich sowie geistigen Vereinigung empfunden wird. Sex als Sportaktivität ist Vergnügen. Und eine Gesellschaft, die sich nur dem Vergnügen hingibt, wird niemals wahre Freude oder Glück empfinden können.

Als verantwortliche Erwachsene müssen wir unsere Kinder vor zu früher Sexualität schützen!

Eine sehr interessante 42 minütige Doku zu diesem Thema:

*Sex Sells
Mit Sex werden riesige Profite erwirtschaftet. Mehrere hundert Milliarden setzt die weltweite Sex- und Pornoindustrie jährlich um. Neben diesem riesigen Wirtschaftszweig ist das Thema Sex in den Medien ein immer wiederkehrendes Element. Dabei läuft das Thema Sex zweifellos mit dem gültigen Schönheitsideal zusammen. Die unausgesprochene Botschaft lautet stets: »nur wer schön ist, kann auch Sex haben«. Eindeutige oder zweideutige Aussagen, halbnackte Menschen, Diät–Fitness- oder Klamotten–Empfehlungen sowie Sex in der Musik sind täglicher Aufhänger oder direktes Thema diverser Medien.

Kinderschutz geht uns alle an!

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