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Helden des Alltags: Rosemarie Ell beschenkt Kinder in Not
Helden des Alltags: Rosemarie Ell beschenkt Kinder in NotFoto-Quelle: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/fileadmin/user_upload/Weihnachten_im_Schuhkarton/Presse/Fotos_2014/David_Vogt_Maedchen_2013_in_Slowakai.jpg

Helden des Alltags: Rosemarie Ell beschenkt Kinder in Not

Von Service Tipp - Mittwoch, 01.10.2014 - 12:28 Uhr

Wir leben in so einem reichen Land. Da fällt es uns manchmal schwer, uns vorstellen, dass andere Menschen Not leiden und viele Kinder nicht einmal ein Weihnachtsgeschenk bekommen. Wer der Not selbst schon begegnet ist, kann dieses Leid gut nachfühlen. Das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ ist aus einer solchen Not heraus geboren.

Viele ältere Menschen in Deutschland erinnern sich noch an die gut gefüllten Pakete aus Amerika in der Nachkriegszeit. Auch Rosemarie Ell öffnete damals mit glänzenden Augen ein solches Paket. Sie war mit ihrer Familie unter ganz fürchterlichen Verhältnissen im Winter 1946 aus Ostpreußen geflohen. Ihre dramatischen Erlebnisse verarbeitete sie später in einem Buch. Zudem packt sie selbst seit vielen Jahren Päckchen für Kinder in Not.

Ein Kind auf der Flucht

Wie viele andere Nachkriegskinder weiß Rosemarie Ell nur allzu gut, wie es sich anfühlt, Not zu leiden: Mit acht Jahren war sie auf der Flucht vor der Roten Armee. An ein glückliches Weihnachtsfest oder gar Geschenke war damals nicht zu denken. Sie musste vielmehr die bittere Kälte des eisigen Winters ertragen und spürte den Hunger und die blanke Armut am eigenen Leib. Immer wieder begegnete sie Elend und Gewalt, schwerst Verwundeten, Kranken und sogar dem Tod. Damals sei alles Kindliche in ihr abgestorben, berichtet das einstige Flüchtlingskind später.

Weihnachten im Schuhkarton

In der neuen Heimat angekommen erhielt sie zu Weihnachten ein Päckchen aus Amerika. Sie freute sich darüber so von Herzen, dass sie dieses Erlebnis nie wieder vergessen hat. Jedes Jahr an Weihnachten erinnerte sie sich wieder an die wunderbare Weihnachts-Überraschung und ihre Freudentränen von damals und eines Tages beschließt sie, möglichst vielen Kindern auf dieser Welt eine ebenso große Freude zum Weihnachtsfest zu bereiten. Seit 1997 packt sie nun eifrig kleine Päckchen, die sie liebevoll „Weihnachten im Schuhkarton“ nennt.

Glänzen durch Bescheidenheit…

Dank vieler Helfer wächst die Anzahl der Päckchen, die aus ihrer Heimatstadt Achern an Not leidende Kinder in aller Welt verschickt werden, mit jedem Jahr. Sie könnte sogar noch weiter wachsen, wenn die gute Rosemarie nicht ein wenig publikumsscheu wäre. Sie steht nicht so gerne im Mittelpunkt, aber weil es der guten Sache dient, ließ sie sich dann doch von der Redaktion des SWR zu einem Fernsehbeitrag überreden. Kurz vor dem letzten Weihnachtsfest steht die bescheidene Wohltäterin auf einmal selbst im Rampenlicht und erzählt die anrührende Geschichte vom Weihnachten im Schuhkarton.

…und handfeste Werke

Es sind eben wie so oft nicht die großen Heldentaten, die unsere Welt ein wenig besser machen, sondern die ganz kleinen. Und es sind häufig auch nicht solche Menschen, die sich mit ihren guten Taten lauthals hervor tun, sondern eher die bescheidenen und einfachen Leute, die leise und im Hintergrund handfeste Werke verrichten. Doch gerade sie haben unsere Aufmerksamkeit oft umso mehr verdient. Die gute Seele Rosemarie Ell hat mit ihrer Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ein Projekt ins Leben gerufen, das man mit gutem Gewissen unterstützen kann.

Wenn auch Sie helfen wollen und ein Kind in Not mit einem selbst befüllten Schuhkarton als Weihnachtsgeschenk beschenken möchten, erfahren Sie hier, wie es funktioniert:
Weihnachten im Schuhkarton

133 Kommentare

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Finde ich grundsätzlich gut. Aber es wäre besser, wenn man die machthabenden Diktatoren aus ihren Stühlen kippen würde. Es kann nicht sein, daß Diktatoren und verlogene Politiker auf der ganzen Welt ihre eigenen Länder ausbeuten und verkaufen, nur um sich selber die Taschen zu stopfen. Ach ja, nur nicht vergessen, auch in unserem Deutschland gibt es bitterarme Kinder!!! Und Politiker, die sich jedes Jahr selber die Diäten in unkontrollierten Höhen genehmigen!!! - Und nicht mal ein schlechtes Gewissen haben.
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ich habe auch immer wieder päckchen verschickt, erst in der schulzeit meiner kinder, da wurde ja auch gesammelt und später bei organisationen die in der zeitung geworben haben. ich hoffe nur dass es auch an die kinder verteilt wird, jedenfalls freue ich mich immer darüber die kleinen päckchen zu verschicken, mitlerweile hilft mir sogar mein enkel mit spielsachen für die er inzwischen zu groß geworden ist, erklärt er mir dann immer ganz stolz, finde ich richtig süß...
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Ich beteilige mich schon seit Jahren an dieser Aktion. Kaufe Zahnbürsten, Zahnpasta, Waschzeug und Waschlappen und verschenke dazu das gebrauchte Spielzeug meiner Kinder. So kann ich mit gutem Gewissen das Weihnachtsfest genießen.
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Ich habe auch ein Patenkind in Haiti, es gibt bei uns einen Verein.Es wird das ganze Jahr mit Aktionen auf die Not dieser Menschen hingewiesen.Solidarität zu erfahren ist etwas was Lebensmut in
dieser Welt gibt. Öffnen wir unser Herz und Geldbörse und nicht nur zur Weihnachtszeit
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Ich finde die Idee sehr gut einem armen Kind eine Freude zu machen.
Ich werde das auch bald tun.
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ich beteilige mich schon seit Jahren an der Aktion "Süße Päckchen" vom Kolpingwerk der Diözese Würzburg für bedürftige Kinder in der rumänischen Partnerdiözese Alba Julia
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ich verschicke schon seit Jahren im Dezember Päckchen
an Kinder und Bedürftige
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im letzten Jahr habe ich zwei "Schuhkarton-Päckchen" gepackt, eins für einen Jungen und eines für ein Mädchen. Aussderdem habe ich bei PLAN seit mehreren Jahren eine Patenschaft für ein kleines Mädchen. in Guinea (Westafrika) Mit wenigen Euro kann eine ganze Familie versorgt werden, das Mädchen wurde vor Genitalverstümmelung bewahrt und es kann zur Schule gehen. Ich hoffe sehr, dass sie die Ebola Epedemie in Guinea überlebt....................
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für mich ist es keine Frage....jedes Jahr helfe ich ,die Schule in der ich arbeite hat auch jedes Jahr diesen Aufruf gestartet....
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Nur zu Weihnachten halte ich für recht wenig. Wolfgang M. gibt einen sehr wichtigen Hinweis, dass auch im unseren Land Hilfe von Nöten ist. Es gibt genügend Mitbürger, die aus finanziellen nicht am sozialen Leben teilhaben können, ja sogar ausgegrenzt werden. Heutzutage, werden schon von den Grundschülern Markenware getragen und daran auch festgemacht.Diejenigen, die es sich nicht leisten können, bzw. deren Eltern, werden schnell von ihren Mitschülern ausgegrenzt. Betrifft auch Handys, Sport/Artikel etc.-leider. Es sollte selbstverständlich sein, dass vor allem Kinder besser integriert werden (Sportvereine, Musik, angepassten Beitrag, etc, die erforderlichen Materialien unendgeldlich zur Verfügung stellen). Prinzipiell ist natürlich auch Hilfe weltweit richtig und wichtig. Man könnte z.B. mit einem sozialen Jahr dazu beigetragen. Inzwischen gibt es dies ja auch für Senioren, die mit ihrer Erfahrung wichtigen Beitrag dazu leisten können.
Bis auf das "Soziale Jahr" stimme ich dir zu.
ok Ist von mir nicht erfunden. Ich habe es sogar hier bei seniorbook gelesen.
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