wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
► Video

Treuenbrietzen: Innenminister spricht von Brandstiftung - weiter tödliche Gefahr nach Granaten-Fund

News Team
26.08.2018, 12:04 Uhr
Beitrag von News Team

In dem Waldbrand-Gebiet bei Treuenbrietzen mussten die Löscharbeiten sofort unterbrochen werden, nachdem ein Bergepanzer auf ein Granaten-Lager gestoßen ist. Der Räumdienst arbeitet momentan in tödlicher Gefahr an der Belastungsgrenze.

Wie der Landesinnenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) erklärte, war der Bergepanzer eingesetzt worden, um Schneisen zu schlagen, durch die die Rettungskräfte näher an Glutnester heranzubringen. Dabei waren gestern Abend (25.8.2018) rund 400 Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet im Einsatz. Inzwischen sprach Schröter auch offiziell davon, dass der Waldbrand gezielt durch Brandstifter entfacht wurde. Weil das Feuer an mehreren Stellen ausgebrochen war, war das bereits vermutet worden.


Nach Informationen der Märkischen Allgemeinen, war der Panzer gestern Abend auf ein Granaten-Lager gestoßen. Diese Kampfmittel sind extrem gefährlich und haben eine panzerbrechende Wirkung.

Die Löscharbeiten mussten deswegen sofort unterbrochen werden und ein 1.000 Meter großer Sperrkreis wurde errichtet.



______________________________________________

Im Video: Waldbrand bei Berlin - Noch keine endgültige Entwarnung


______________________________________________
Der verständigte Kampfmittelräumdienstes muss jetzt die gefährlichen Granaten entschärfen - mitten im Waldbrandgebiet. Sie versuchen zunächst den Panzer einen sicheren Weg aus dem Gefahrengebiet zu finden. Eine weitere Granate, die gegen 22.00 Uhr an einer anderen Stelle gefunden worden war, konnte in der Zwischenzeit entschärft und geborgen werden.

Solange der Kampfmittelräumdienst seine Arbeit nicht abgeschlossen hat, bleiben die Löscharbeiten unterbrochen. Und das, obwohl es in dem betroffenen Gebiet noch immer brennt und Windböen das Feuer jederzeit neu entfachen können. Wie der Sprengmeister der Märkischen Allgemeinen gegenüber verklärte, glichen fänden Arbeiten an der Belastungsgrenze "auf einem Pulverfass" statt.

Entwarnung gab es mittlerweile für die evakuierten Bewohner von Klausdorf, Tiefenbrunnen und Frohnsdorf, die bis Samstagabend in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren konnten.

Die Berliner Feuerwehr wurde zur Unterstützung angefordert - und kam sofort

14929 Treuenbrietzen auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren