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Passwörter sind meist nicht sorgsam ausgewählt und dadurch unsicher.

Vorsicht Passwortklau: So schützt ihr euch vor Datendieben

Von News Team - Mittwoch, 30.01.2019 - 11:26 Uhr

Ob E-Mail-Account, Online-Banking oder Online-Shopping: Der Zugang zu den eigenen, sensiblen Daten wird meist per Passwort geschützt. Doch ist dieses wirklich sorgsam genug ausgewählt? Die Polizei Rheinland Pfalz und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um es Hackern schwer zu machen - und die eigenen Passwörter zu hinterfragen.

Sicherheitslücken im Internet

Es ist eine erschreckende Vorstellung: Beim Blick auf Ihre Kontoauszüge stellen wir fest, dass fremde Personen Zugriff auf unsere Konten haben und munter Beträge abbuchen. Oder wir möchten uns bei Facebook, Instagram und Co. anmelden, doch unser Account wurde gehackt und Kriminelle machen sich nun unser Profil in den sozialen Netzwerken zu eigen.

Wenn so etwas passiert, dann gab es möglicherweise Sicherheitslücken auf den Webseiten der Anbieter, bei denen Daten hinterlegt wurden oder aber das Passwort war schlichtweg zu unsicher. Laut verschiedenen Studien handelt es sich bei den beliebtesten Passwörtern der Deutschen um einfache Zahlenfolgen ("1234"), Kosenamen oder Wörter mit Bezug auf die eigene Person oder das unmittelbare Umfeld. Und diese sind alles andere als sicher!

Im Video: Sicheres Passwort? So funktioniert's schnell und einfach!


Das ideale Passwort

Vielen Internetnutzern ist gar nicht bewusst, dass Sie für jedes Konto ein eigenes Passwort verwenden sollten. Optimaler Weise besteht ein solches Passwort aus mindestens zwölf Zeichen, kommt nicht im Wörterbuch vor, besteht aus kleinen und großen Buchstaben mit Zahlen und Sonderzeichen. Zudem sollte es auf den ersten Blick sinnlos zusammengesetzt sein. LKA-Präventionsexperte Sebastian Rieß rät:

Außerdem sollten Nutzer nicht vergessen, ihr Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern.

Wer jetzt argumentiert, dass es fast unmöglich ist, sich bei der Menge an Internetdiensten alle Passwörter merken zu können, kann sich eines Passwortmanagers bedienen, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt. Diese erfinden auf Knopfdruck lange, sichere Passwörter und merken sie sich auch. Ein gutes Masterpasswort ist dann jedoch Pflicht.

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Sensibler Umgang mit Daten

Doch nicht nur Internetdienste sollten so vor Datendieben geschützt sein. Ein sensibler und sicherer Umgang mit den eigenen Daten fängt schon bei der Nutzung der elektronischen Medien an. So sollte jedes Gerät, mit dem ihr im Internet unterwegs seid oder auf dem sich sensible Daten wie Bilder, Dokumente, Rechnungen oder sonstige private Unterlagen befinden, passwortgeschützt sein. Dazu Jennifer Vanessa Kaiser von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:

Es ist wichtig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über die Bedeutung sicherer Passwörter informiert sind. Wir sehen aber auch die Anbieter von Online-Diensten in der Verantwortung, klare Vorgaben für die Mindestlänge eines Passworts zu machen, die den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen.

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