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Die Entdeckung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe hält ganz Nürnberg  ...

Nürnberg: Fliegerbombe in Höfen entdeckt - Schön-Klinik betroffen

Von News Team - Montag, 18.02.2019 - 14:28 Uhr

Nürnberg. Bei Bauarbeiten in einem Industriegebiet im Westen der Stadt ist am Montagvormittag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt worden. Mehrere Gebäude und eine Privatklinik sind bereits geräumt, in einer zweiten Klinik kommt es aufgrund laufender Operationen zu Verspätungen.

Fundort der Bombe in der Proeslerstraße im Nürnberger Stadtteil Höfen.
Google MapsFundort der Bombe in der Proeslerstraße im Nürnberger Stadtteil Höfen.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes waren bereits vor Ort und sondierten die Lage. Nach deren Einschätzung ist von dem 250 Kilogramm schweren Blindgänger, der mit einem chemischen Zünder versehen ist, eine akute Gefahr auszugehen, weshalb nach Angaben von Polizei und Stadt ein sofortiger Räumungsradius von 1000 Metern festgelegt wurde.

In diesem Radius befinden sich sowohl die Südwesttangente, die mittlerweile voll gesperrt ist, als auch die aus 180 Betten bestehende orthopädische Schön-Klinik und die Privatklinik Metropol. Da dort noch Operationen laufen und mehrere Intensivpatienten entsprechende Betten in anderen Krankenhäuser benötigen, kommt es aber zu Verspätungen.

Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr am Fundort der Bombe im Nürnberger Stadtteil Höfen.
NEWS5Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr am Fundort der Bombe im Nürnberger Stadtteil Höfen.

Auch der Schiffverkehr wurde auf dem Main-Donau-Kanal eingestellt. Die umliegenden Firmengebäude, darunter die DATEV, die Schanzenbräu-Braeuerei sowie ein Kindergarten, sind bereits geräumt worden. Zudem sollen auch Teile der Fürther Südstadt von Evakuierungsmaßnahmen betroffen sein.

Entschärfung vermutlich erst ab 16 Uhr möglich

Für die Entschärfung ist ein spezieller Wasserschneider erforderlich, der erst am Nachmittag eintrifft. Die Polizei kann noch nicht genau abschätzen, wann der Blindgänger unschädlich gemacht werden kann: "Die Gefahr ist nicht einzuschätzen, deswegen rechnen wir mit dem Schlimmsten", sagte ein Polizeisprecher.

Allerdings müsse nach Angaben des Onlineportals "nordbayern.de" schnell gehandelt werden, da die betroffene Baugrube immer mehr mit Wasser voll laufe. Der Rettungsdienst schätzt, dass die Evakuierungen gegen 16 Uhr abgeschlossen sein werden.

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