wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Zebrastreifen birgt Gefahr für Fußgänger

"Schlechter Mai-Scherz" - Polizei ermittelt wegen aufgemaltem Zebrastreifen

Von News Team - Mittwoch, 08.05.2019 - 17:57 Uhr

Auf der Kreisstraße 5547 im baden-württembergischen Dunningen ist es laut Polizei zu einem "äußerst gefährlichen Maischerz" gekommen. Kurz nach Ortsende in Richtung Lackendorf malten bislang unbekannte Täter eine Zebrastreifen auf die Fahrbahn. "Und dies an einer Stelle, wo von beiden Seiten ein Weg in die Kreisstraße mündet", so die Polizei.

Fußgänger, die den vermeintlichen Fußgängerüberweg aus ihrer Sicht vorschriftsmäßig benutzen, sind einem erheblichen Gefahrenpotential ausgesetzt. Denn Autofahrer bräuchten der Polizei zufolge außerhalb geschlossener Ortschaften nicht mit derartigen Überwegen zu rechnen. Auf der geraden Strecke seien sie erfahrungsgemäß mit Geschwindigkeiten deutlich jenseits der 50 km/h unterwegs.

Sachschaden in Höhe von 500 Euro

Außerdem machten sich die "Maler" zumindest einer Sachbeschädigung strafbar. "Um die Farbe von der Fahrbahn zu entfernen, muss eine Fachfirma mit einer speziellen Feinfräse beauftragt werden", heißt es von Seiten der Polizei. Der Schaden dürfte sich auf mindestens 500 Euro belaufen.

Zudem prüfen die Beamten des ermittelnden Polizeireviers Schramberg den Tatbestand der Amtsanmaßung. Immerhin handele es sich bei der aufgemalten Markierung (Zebrastreifen) um ein so genanntes amtliches Verkehrszeichen mit Vorschriftcharakter.

Mehr zum Thema

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren