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Dunningen: Versuchte Entführung einer Schülerin war erfunden - Das ist der G ...

Dunningen: Versuchte Entführung einer Schülerin war erfunden

Von News Team - Donnerstag, 16.05.2019 - 17:16 Uhr

Dunningen (Lkr. Rottweil, Baden-Württemberg). Ein zwölfjähriges Mädchen ruft die Eltern an und behauptet, beinahe entführt worden zu sein. Die Eltern alarmieren die Polizei, Ermittlungen werden aufgenommen. Nun stellt sich heraus: Die Schülerin hatte alles erfunden. Warum eigentlich?

Der Polizei erzählte die Zwölfjährige, dass sie sich am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr in der Nähe der Edeka-Filiale im Röteweg befand, als sie plötzlich von einem Unbekannten in ein schwarzes Auto gestoßen wurde. Anschließend soll der Mann zu einem Landwirtschaftsweg im „Eichwäldle“ gefahren sein.

Als der Unbekannte dort anhielt, erzählte die Schülerin weiter, soll es ihr gelungen sein, aus dem schwarzen Van zu fliehen. Zwei Spaziergänger, die sich in der Nähe des Landwirtschaftswegs befanden, halfen ihr und brachten sie zu einem nicht weit entfernten Haus, von wo sie schließlich die Eltern anrufen konnte.

Gegenüber der Polizei beschrieb das Mädchen den Entführer wie folgt: ungefähr 60 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß mit Bauchansatz, graue Haare und grauer Oberlippenbart. Er sei dunkel bekleidet gewesen, wobei das Oberteil eine Kapuze gehabt habe. Das Kennzeichen des Vans habe sie sich nicht merken können.

Zwölfjährige hatte eigene Entführung erfunden

Am Donnerstagnachmittag gab die Polizei schließlich bekannt, dass die eine versuchte Entführung nicht stattgefunden hatte. „Nach derzeitigem Erkenntnisstand dürfte das Mädchen für ihre verspätete Heimkehr eine Ausrede gesucht haben“, teilte ein Sprecher mit. Aufgrund ihres Alters werde nicht gegen sie ermittelt.

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