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Dieses Foto hatte Marlen O. (auf Facebook mit einem anderen Nachnamen) im Fe ...

Schwangere getötet und Baby aus dem Leib geschnitten - Frau (19) trifft bei Facebook auf Mörderin

Von News Team - Freitag, 17.05.2019 - 11:15 Uhr

Vermutlich um an ein Baby zu kommen, hat eine 46-Jährige in Chicago eine so abscheuliche wie brutale Tat begangen: Sie lockte vor drei Wochen die hochschwangere Marlen O. unter einem Vorwand in ihr Haus, tötete die 19-Jährige und schnitt dann das Kind aus dem Leib der Toten.

Die Leiche der 19-jährigen Schülerin wurde am Mittwoch (15. Mai 2019) in einer Abfalltonne auf dem Grundstück der 46-jährigen Clarisa F. gefunden.

Clarisa F., ihre 24-jährige Tochter und ihr 40-jähriger Lebensgefährte wurden wegen Mordverdachts festgenommen. Sie sollen am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Das Kind, das die Frau der Toten aus dem Bauch geschnitten hatte, kämpft seit drei Wochen in einem Krankenhaus um sein Leben. Laut US-Medien gehen die Ärzte nicht davon aus, dass der kleine Junge überleben wird.

Nach der gewalttätigen Geburt rief Clarisa F. den Notarzt

Kurz nachdem Clarisa F. am 23. April die Geburt des Babys auf gewalttätige Weise herbeigeführt hatte, verständigte sie per Telefon den Notarzt - gab sich als Mutter des Kindes aus, das sie gerade zuhause zur Welt gebracht habe. Und das nun nicht mehr atme und bereits blau angelaufen sei. Das Kind wurde durch die Rettungskräfte wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht.
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Zur selben Zeit meldete der 20-jährige Ehemann von Marlen O. die 19-Jährige als vermisst. Zuletzt war sie am 23. April in der Schule gesehen worden. Nach dem Unterricht wollte sie zu einer Frau im Süden Chicagos im US-Bundesstaat Illionois fahren, um bei ihr Babykleidung abzuholen, die sie vor der anstehenden Geburt ihres Kindes benötigte.


Die beiden Frauen hatten sich über eine Facebook-Gruppe für werdende Mütter kennengelernt. Was die im neunten Monat schwangere Marlen O. nicht ahnte: In dieser Gruppe traf sie auf ihre spätere Mörderin.

"Mein neuer kleiner Segen" - diese Ultraschallaufnahme ihres Babys, dessen Geburtstermin für den 9. Mai 2019 errechnet worden war, hatte Marlen O. bei Facebook geteilt
Facebook/Screenshot"Mein neuer kleiner Segen" - diese Ultraschallaufnahme ihres Babys, dessen Geburtstermin für den 9. Mai 2019 errechnet worden war, hatte Marlen O. bei Facebook geteilt

Bei Facebook traf die 19-Jährige auf ihre Mörderin

Denn die Frau, die behauptete ihr Babykleidung schenken zu wollen, war Clarisa F. Bereits zuvor soll sie der schwangeren Marlen O. gebrauchte Kleidung gegeben haben. An jenem Dienstag im April wollte sie das angeblich wieder tun.
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Auf die Spur der mutmaßlichen Mörderin war die Polizei gekommen, nachdem Freunde der 19-Jährigen die Ermittler auf deren Facebook-Kontakte hingewiesen hatten. Dort fanden die Ermittler den Austausch zwischen den beiden Frauen.

Dieses Foto hatte Marlen O. (auf Facebook mit einem anderen Nachnamen) im Februar auf Facebook geteilt - darauf ist die Schwangere mit ihrem dreijährigen Sohn zu sehen
Facebook/ScreenshotDieses Foto hatte Marlen O. (auf Facebook mit einem anderen Nachnamen) im Februar auf Facebook geteilt - darauf ist die Schwangere mit ihrem dreijährigen Sohn zu sehen

Ein DNA-Test ergab schließlich, dass es sich bei dem angeblichen Kind von Clarisa F. tatsächlich um den Sohn von Marlen O. und ihrem Ehemann Yiovanni L. handelt.

"Widerwärtig und verstörend"

Bei einer Hausdurchsuchung wurde neben Blutspuren die Leiche der 19-Jährigen entdeckt. Die 24-jährige Tochter der mutmaßlichen Mörderin soll dem Fernsehsender CBS zufolge gestanden haben, ihrer Mutter dabei geholfen zu haben, die hochschwangere Frau mit einem Kabel zu erwürgen.


"Man kann nicht mit Worten ausdrücken, wie widerwärtig und durch und durch verstörend die Vorwürfe sind", sagte Polizeichef Eddie Johnson bei einer Pressekonferenz, bei der die Ermittler die Mordvorwürfe gegen Clarisa F., ihre Tochter und ihren Lebensgefährten öffentlich machten.

Marlen O. und ihr Ehemann Yovany L. haben außer dem Neugeborenen einen dreijährigen Sohn. Neugeborenen hat der Vater in der Klinik besucht, berichtet die Chicago Sun-Times. Den Jungen habe er Yadiel genannt.

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