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Mordfall Helga M. in „Aktenzeichen XY“: Polizei sucht Hinweise zu verschwund ...

Mordfall Helga M. in „Aktenzeichen XY“: Polizei sucht seit 25 Jahren nach verschwundenem Ehemann

Von News Team - Mittwoch, 05.06.2019 - 10:24 Uhr

Darmstadt. Am 28. Februar 1994 wird die 55-jährige Helga M. aus dem hessischen Münster tot aus dem Rhein geborgen. Ihr Leichnam steckt verschnürt in einem schwarzen, mit Bleigewichten beschwerten Reiseledersack. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus, Hauptverdächtiger ist der Ehemann der Toten.

Weil der damals ebenfalls 55-Jährige nie gefasst wird, können die Ermittler den Mordfall nicht aufklären. Zum letzten Mal war Heinz Horst M. zwischen dem 27. und dem 31. Januar 1994 in Köln gesehen worden - unter falschen Namen „Heinz Wergers" soll dort in einem Hotel gewohnt haben. Auch heute noch geht die Polizei davon aus, dass der Ehemann etwas mit dem Mord an seiner Frau zu tun haben könnte.

Helga M. und ihr Ehemann Heinz Horst M. in den 1990er Jahren.
PolizeiHelga M. und ihr Ehemann Heinz Horst M. in den 1990er Jahren.

„Aktenzeichen XY“ stellt Mordfall vor

Am kommenden Mittwoch (5. Juni) wird der Fall ab 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ vorgestellt. Verbunden mit den Fragen an die Fernsehzuschauer erhoffen sich Polizei und Staatsanwaltschaft Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens oder zu dem Aufenthaltsort des seit Januar 1994 verschwundenen Ehemannes führen. Präsentiert werden auch Bilder, die das mutmaßliche Aussehen des Verdächtigen im heutigen Alter zeigen.

Im Fokus der Ermittlungen stehen folgende Fragen:

  • Wer hat Helga M. umgebracht?
  • Wer hatte ab Ende Januar 1994 Kontakte zu Heinz Horst M. oder einer Person, die unter dem Namen Heinz Wergers auftrat?
  • Wer kennt seinen derzeitigen Aufenthaltsort?

(Fortsetzung des Artikels nach dem Video)

IM VIDEO | 40 Jahre alter Mordfall kurz vor Aufklärung? Mädchen (15) wurde auf dem Heimweg erwürgt


Beschreibung des Verdächtigen

Heinz Horst M. war im Jahr 1994 etwa 1,86 Meter groß und schlank. Er hatte braune Augen und eine auffällig nach vorne geneigte Körperhaltung. Diese Körperhaltung ist auf eine Erkrankung zurückzuführen und dürfte sich im Laufe der Jahre weiter verschlechtert haben. Der heute 80-Jährige war damals Brillenträger und hatte zeitweise einen Vollbart. Ein markantes Merkmal war ein etwa 5 bis 6 Zentimeter großes Muttermal im Nacken.

Heinz Horst M. damals und sein vermutetes Aussehen heute.
PolizeiHeinz Horst M. damals und sein vermutetes Aussehen heute.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 10 in Darmstadt ab sofort unter der Rufnummer (06151) 9690 entgegen.

(feb)

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