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Im Landeanflug abgestürzt: Bei dem Unfall mit dem Heißluftballon wurden neun ...

Marsberg/Sauerland: Elf Verletzte bei Absturz von Heißluftballon im Landeanflug

Von News Team - Mittwoch, 05.06.2019 - 10:22 Uhr

Beim Absturz eines Heißluftballons im nordrhein-westfälischen Marsberg wurden am Dienstagabend (4. Juni 2019) elf Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Zu dem Unfall auf einer Bergkuppe im Sauerland war es während der Landung gekommen, als der Ballon laut Polizei etwa einen Meter über dem Boden ins Trudeln geriet, abstürzte und sich nach dem Aufprall mehrmals überschlug. Dabei fing das Luftfahrzeug Feuer, etwa 200 Meter neben der Bundesstraße 7.

Zu dem Zeitpunkt waren elf Passagiere an Bord, zehn Gäste im Alter zwischen 22 und 59 Jahren sowie der 64-jährige Pilot des Heißluftballons.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Marsberger Ortsteil Bredelar im Einsatz
Freiwillige Feuerwehr der Stadt MarsbergEin Großaufgebot an Rettungskräften war im Marsberger Ortsteil Bredelar im Einsatz

"Durch den Gasbrenner des Ballons wurden mehrere Personen verletzt", so die Polizei am Mittwoch. Insgesamt neun Menschen kamen in Krankenhäuser, drei wurden mit dem Rettungshubschrauber in Spezialkliniken geflogen.

Am schwersten verletzt wurden ein 52 Jahre alter Mann und eine 51-jährige Frau, die lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

„Die Verletzungen sind eine Kombination aus den Folgen des Aufpralls und Brandverletzungen“, zitiert die HNA einen Polizeisprecher.

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Was zu dem Unfall am Ende eines Ballon-Ausflugs in der Abenddämmerung geführt hat, ist noch unklar. Dies sei Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei.

Am heutigen Mittwoch wollen Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung den Ballon untersuchen.

Kurz nach dem Unfall leistete ein Großaufgebot mit insgesamt 70 Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten Hilfe.

"Eine Brandbekämpfung musste nicht eingeleitet werden", teilte die Freiwillige Feuerwehr Marsberg mit, "der Ballon brannte beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr".

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