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Gruppen-Vergewaltigung von Mädchen (15) - Täter behaupten sie hätte sie "verführt"

News Team
Beitrag von News Team

Dem Mädchen (15) gelang zwischenzeitlich die Flucht vor den Vergewaltigern, doch sie fingen sie wieder ein. Dann begann ihr Martyrium von Neuem.

Wie Tag24 berichtet, ereignete sich die Tat bereits am 25. April 2017 in der österreichichen Stadt Tulln. Damals sei das Mädchen auf dem Heimweg an einem Containerdorf für Flüchtlinge vorbei gelaufen. Das Protokoll der Staatsanwaltschaft rekonstruierte, was dann geschehen ist:

Als Erster war Halid Y. bei ihr. Er packte sie von hinten, versetzte ihr einen Faustschlag auf den Mund und hielt ihr den Mund zu, als sie um Hilfe rufen wollte. Nachdem auch die weiteren Beteiligten dazugekommen waren, hielten sie das Opfer an den Oberarmen fest und verbrachten es trotz Gegenwehr auf einen nahe gelegenen Sportplatz.

Dort wurde sie von zwei Tätern vergewaltigt. Als ihr die Flucht gelingt, holen sie ihre Peiniger ein, wie das Protokoll berichtet:

Sie verbrachten Sandra auf ein verlassenes Grundstück. Dort wurde sie von Y. gewaltsam festgehalten.

Dann kommt es zur Vergewaltigung durch einen dritten Täter. Bereits während der abscheulichen Tat, versuchten Halid Y., ein Asylbewerber aus Somalia, und Sherzai D. aus Afghanistan, ihr Verbrechen zu verschleiern, indem sie sich von Sandras Handy selbst angerufen haben. Das Unglaubliche:

Nach der Tat bombardierten die Täter Sandra weiter mit SMS!


Während zwei der Männer durch eine eindeutige DNA-Probe identifiziert werden konnten, fehlt von dem dritten Täter jede Spur. Die beiden Angeklagten waren so unverfroren, zu behaupten, Sandra habe sie vor der Tat mit Hilfe eines Joints verführt.

Die Folgen des Verbrechens suchen die Schülerin bis heute heim. Sie leidet unter Depressionen und hat eine Posttraumatische Belastungsstörung ausgebildet. Ihr Anwalt gab zu ihrem Zustand an:

Sie kommt nie zur Ruhe, wacht jede Nacht im Abstand von ein bis zwei Stunden auf; ritzt sich, leidet an Panikattacken. Traut sich kaum noch alleine auf die Straße zu gehen. Fühlt sich in Gesellschaft von Männern bedroht.

Das Urteil gegen die beiden Männer wird im nächsten Jahr erwartet.

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Überfall auf Tankstelle – Polizei sucht Täter mit Bildern und Videosequenz

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