Das Wasser wurde im November abgelassen.
Das Wasser wurde im November abgelassen.Foto-Quelle: Pixabay

Mutter verkauft Kind an Vergewaltiger! Fund in See liefert Ermittlern erdrückende Beweise

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Beitrag von News Team

Seit 2015 ist ein Kind im Raum Freiburg immer wieder geschändet worden. Die Mutter hatte den Jungen im Internet zum Kauf angeboten. Eine Vergewaltigung kostete mehrere Tausend Euro, wie bekannt wurde. Die Frau und ihr Lebensgefährte sollen ebenso an den Misshandlungen beteiligt gewesen sein.

Als die Polizei in der vergangenen Woche den Pädophilenring sprengte, kam die unfassbar grausame Tat ans Licht der Öffentlichkeit. Das Kind befindet sich inzwischen in sicherer Obhut.

Wie die "Badische Zeitung" nun berichtet, ist eines der Hauptbeweismittel eine Computerfestplatte mit Filmen und anderen Dateien. Ermittler holten sie dem Bericht zufolge aus dem Staufener Stadtsee. Bei Wohnungsdurchsuchungen hatten die Fahnder das Fehlen der Festplatte bemerkt.

Der bis zu vier Meter tiefe See wurde im November abgelassen. Ermittler entdeckten darin die verräterische Festplatte. Ein erster anonymer Hinweises auf den Kinderschänder-Ring war am 10. September 2017 eingegangen.

Warum der See abgepumpt werden musste, habe man im Ort nicht gewusst, so Augenzeugen zur "Badischen Zeitung". "Wir haben alle nur gedacht, dass es um etwas Schlimmes gehen muss", sagt eine Anwohnerin. Denn das Polizeiaufgebot sei groß gewesen

Die Täter hatten sich bei ihren Taten gefilmt und die Videos abgepeichert. Deshalb gilt die Beweislast als erdrückend.

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