90 Mal in einer Nacht! Serien-Autokratzer schlägt wieder zu!
90 Mal in einer Nacht! Serien-Autokratzer schlägt wieder zu!Foto-Quelle: NEWS5 / Merzbach

90 Mal in einer Nacht! Serien-Autokratzer schlägt wieder zu!

News Team
Beitrag von News Team

Sobald es draußen dunkel wird, schlägt er zu. In wenigen Minuten richtet er einen Schaden in der Höhe von gleich mehreren Tausend Euro an. Die Rede ist vom Autokratzer von Würzburg.

Schon im Juli 2017 beschädigte der Unbekannte 690 Fahrzeuge in Würzburg und Veitshöchheim (Lkr. Würzburg). Dabei verursachte er einen Schaden von rund einer halben Million Euro. Trotz intensiver Fahndungen konnte der Mann nicht gefasst werden. In den vergangenen Wochen schien es so, als hätte er sich im Winterschlaf befunden.

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Nun, rund ein halbes Jahr später, in dem es ruhig um den Autokratzer wurde, zeigt sich jedoch wieder ein berüchtiges Bild in Würzburg: In der Nacht auf Dienstag (06.02.2018) zerkratzte erneut ein Unbekannter fast 90 Autos in verschiedenen, räumlich eng beieinander liegenden Straßen im Würzburger Stadtgebiet.

Im Vorbeigehen

Besonders schlimm traf es die Autos, die in der Koellikerstraße geparkt waren. Der Unbekannte beschädigte alleine dort zwischen 20 Uhr am Montagabend und 7 Uhr am Dienstagmorgen 46 Fahrzeuge mit einem spitzen Gegenstand – laut Polizei wortwörtlich im Vorbeigehen. Alle wiesen einen mehrere Zentimeter langen, tiefen und teurer Lackschaden auf.

Insgesamt entstand bei dieser Vandalentour an 83 Fahrzeugen ein Sachschaden von rund 125.000 Euro. „Mir fällt dazu nichts ein, ich kann nicht verstehen, warum jemand so etwas tut", sagt Isolde Endres, der die komplette Beifahrerseite ihres Autos zerkratzt wurde. Die Polizei vermutet nach Auswertung von kriminalpolizeilichen Spuren einen Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen im vergangenen Juli.

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Im Herbst hatten die Menschen noch gehofft, aufatmen zu können, nachdem ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte, der die Taten sogar gestand. Bei den anschließenden Vernehmungen stellte sich jedoch heraus, dass er sich nachweisbar nicht in der Nähe der Tatorte zur Tatzeit aufgehalten haben konnte.

Die Beamten suchen nun mit Flugblättern nach dem Tätern, hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Bleibt zu hoffen, dass die Polizei den Autokratzer von Würzburg möglichst bald ausfindig macht, damit die Würzburger nachts wieder schlafen können, ohne sich um ihre Autos zu sorgen.

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