Die Autos konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen (Symbolbild)
Die Autos konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen (Symbolbild)Foto-Quelle: Pixabay

Frau auf A1 mehrfach überrollt: Polizei sucht Person mit Helikopter, bis sich ein Mann meldet

News Team
Beitrag von News Team

Der Wagen stand ohne Licht auf der linken Spur der A1. Ein Volvo krachte in das Auto. Eine Frau wurde auf der Fahrbahn mehrfach überrollt. Und auch ein betrunkener Mann spielte eine Rolle. Der Todes-Crash auf der A1 stellt die Polizei noch vor Rätsel.

Am Samstagabend gegen 21.35 wurde die 27-jährige Frau auf der A1 bei Greven von mehreren Autos überrollt und getötet.

Die Polizei teilt mit: "Nach ersten Erkenntnissen stand die Münsteranerin mit ihrem Ford zwischen den Anschlussstellen Greven und Flughafen unbeleuchtet auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Bremen."

Auf Gegenseite katapultiert


Ein 55-jähriger Volvo-Fahrer erkannte das Hindernis zu spät und fuhr auf den Wagen auf. Die 27-Jährige wurde durch den Zusammenstoß auf die Gegenfahrbahn katapultiert. Mehrere Fahrzeuge, die in Richtung Dortmund unterwegs waren, konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und überrollten die Frau. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 55-Jährige und seine Beifahrerin wurden schwer verletzt von Rettungskräften in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Suche nach Mensch im Grünstreifen


Nach ersten Erkenntnissen mussten die Einsatzkräfte davon ausgehen, dass noch eine weitere Person in dem Ford mitgefahren war und möglicherweise im Grünstreifen läge. Deshalb suchte ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera die nähere Umgebung der Unfallstelle ab - ohne Erfolg.

Dann meldet sich ein Mann


Ein unter Schock stehender 30-Jähriger machte dann erst später an der Unfallstelle auf sich aufmerksam. Der Münsteraner sei nach eigenen Angaben mit der getöteten 27-Jährigen in dem Ford unterwegs gewesen. Da er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ob er Fahrer oder Beifahrer war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Weshalb der Ford auf dem linken Fahrsteifen stand, ist bislang unklar. Auch die Frage, ob die Frau aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, oder neben ihrem Auto stand, müssen die Ermittler noch klären.

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