Sanitäter musste selbst ins Krankenhaus
Sanitäter musste selbst ins KrankenhausFoto-Quelle: Pixabay

Sanitäter bei Einsatz krankenhausreif geprügelt - Er wollte nur helfen und wurde brutal misshandelt

News Team
Beitrag von News Team

Fiese Attacke auf einen, der immer für andere da ist. Bei einem Rettungseinsatz am späten Montagabend in Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis wurde ein Sanitäter von Unbekannten attackiert und verletzt.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, traf die Besatzung eines Rettungswagen gegen 22.20 an einer Schule ein, um dort Teilnehmer einer Karnevalsparty zu versorgen.Als der 23-jährige Sanitäter mit dem Patienten auf dem Weg zum Rettungswagen war, wurde er von mehreren Unbekannten bedrängt.

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Er hat nicht mehr lange zu leben - kleiner Paul (4) hat einen letzten Herzenswunsch


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Erst versuchten die Angreifer, eine brennende Zigarette auf dem Kopf des 23-Jährigen zu drücken, dann wurde er geschubst und schließlich geschlagen. Als der Sanitäter zu Boden stürzte, traten die Angreifer noch auf ihn ein, bevor sie die Flucht ergriffen.

Sanitäter erleidet schwere Verletzungen

Der 23-Sanitäter musste von seinen Kollegen vor Ort versorgt werden und kam dann mit Verletzungen im Oberkörper- und Kopfbereich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Patient des ursprünglichen Rettungseinsatzes wurde ebenfalls entsprechend versorgt.

Die sofort eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme der Unbekannten.

Sie werden wie folgt beschrieben:

- vier männliche Person
- sprachen mit osteuropäischem Akzent
- waren nicht kostümiert
- Haupttäter: ca. 23 Jahre alt, schmale Statur, Bartträger

Möglicherweise hielten sich die Täter zusammen mit zwei Frauen noch eine kurze Zeit an einer nahegelegenen Bushaltestelle auf.

Das zuständige Kriminalkommissariat hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Mögliche Zeugen, die Beobachtungen zum Tatablauf gemacht haben oder Angaben zu Identität und Aufenthaltsort der vier Männer machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummern 0228-150 mit der Kriminalwache in Verbindung zu setzen.

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