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Misshandlung statt Hundebiss? Polizei glaubt Eltern des lebensgefährlich verletzten Babys nicht

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Beitrag von News Team

Im Fall des lebensgefährlich verletzten Säuglings aus Osnabrück bahnt sich offenbar eine spektakuläre Wende an. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wurde der Vater (24) des Babys wegen des Verdachts der versuchten Tötung festgenommen. Er soll noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Eltern hatten zunächst behauptet, ihr Sohn sei am Dienstagabend auf einem Grünstreifen an der A 30 in Osnabrück-Hellern von einem freilaufenden Hund angegriffen und schwer verletzt worden. Der Hund sei auf die Familie zugelaufen, hätte zunächst mit den zwei Hunden der Familie gespielt und schließlich das Baby auf einer Decke attackiert.

Vater unter Verdacht


Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab jedoch, dass die Verletzungen nicht durch einen Hundebiss entstanden sein können. Eine Hundeattacke sei laut Polizei und Staatsanwaltschaft nach derzeitigem Ermittlungsstand auszuschließen. Stattdessen steht der Vater im Verdacht, das Baby verletzt zu haben.

Hinweise zum Vorfall werden unter den Rufnummern 0541-327 3103 oder 0541-327 2115 entgegengenommen.

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