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Julia (15) in Viersen erstochen: Polizei kassiert Täterbeschreibung und hat eine Bitte an uns alle!

News Team
Beitrag von News Team

Es war ein grauenhafter Mord mitten in der Stadt Viersen: Im Casinogarten hat ein Unbekannter die 15-Jährige Juliana erstochen. Augenzeugen berichten, dass ihr Körper von Stichwunden übersät gewesen sei, als sie in dem Park zusammensackte.

Zunächst gab die Polizei eine Fahndung nach einem nordafrikanisch aussehenden Täter heraus. Diese Beschreibung wurde inzwischen wieder einkassiert: „Wer diese Personenbeschreibung abgegeben hat, weiß ich nicht. Aber es dürfte sich nicht um den Täter handeln”, sagte ein Sprecher zu "Bild".

Video: Augenzeuge beschreibt abscheulich Mord-Szenen in Viersen

Staatanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach ermitteln gemeinsam wegen des Tötungsdeliktes im Casinogarten in Viersen. Und sie stehen dabei wieder ziemlich am Anfang.

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der 25-Jährige, der sich gestern Abend auf einer Viersener Polizeiwache gemeldet hatte, als mutmaßlicher Täter ausgeschlossen werden kann. Der Mann hat bei seiner Vernehmung angegeben, sich der polizeilichen Kontrolle entzogen zu haben, weil er Angst hatte, wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz überprüft zu werden.

Die Mordkommission ermittelt derzeit intensiv in alle Richtungen, auch im Umfeld des Opfers.

Das Mädchen stammt aus Bukarest, die Ermittlungen umfassen auch ihren Freund, der wohl auch Bulgare ist.

Die Polizei wendet sich mit einer Bitte an Internet-Nutzer:


Aufgrund des großen Interesses werden momentan in den sozialen Medien viele Spekulationen verbreitet. Wir bitten darum, davon Abstand zu nehmen. Sobald gesicherte Ermittlungserkenntnisse vorliegen, werden Staatsanwaltschaft und Polizei darüber informieren.