wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
► Video

Dramatischer Großeinsatz! Mann verscharrt Baby lebendig im Wald

News Team
12.07.2018, 08:55 Uhr
Beitrag von News Team

Diesen Einsatz werden die Polizisten von Missoula County (US-Bundesstaat Montana) wohl nie vergessen. Ein Mann hatte einen fünf Monate alten Säugling nach einem Autounfall im Drogenrausch bei lebendigem Leib im Wald begraben. Für den Rettungstrupp begann ein Wettlauf mit der Zeit.


Am Abend des 7. Juli gegen 20 Uhr alarmierte Zeugen die Polizei. Ein Mann randalierte nahe den heißen Quellen im Lolo National Forest. Er bedrohte Menschen und behauptete, eine Waffe zu besitzen. Die Polizei nahm den 32-jährigen Francis Carlton Crowley fest. Er stand unter Drogen.

Zeugenbefragungen ergaben, dass der Mann seit dem Morgen eigentlich auf den fünf Monate alten Säugling seiner Lebensgefährtin aufpassen sollte. Doch von dem kleinen Jungen fehlte jede Spur. Denn wirren Aussagen im Verhör entnahmen die Polizisten, dass Crowley einen Autounfall hatte und dann zu Fuß mit dem Baby zurücklaufen wollte. Weil es im "zu schwer" wurde, habe er es im Wald begraben.


Sechsstündige Suche im Wald


Allerdings konnte der mit Drogen vollgepumpte Mann nicht mehr sagen, wo er das Baby verscharrt hatte. Sechs Stunden lang durchkämmten Suchtrupps den Wald. Plötzlich, um halb drei in der Nacht, hörte ein Officer da Baby weinen.

"Es war nur ein leises Wimmern", sagte Deputy Ross Jessop der "New York Times". Der Säugling lag mit dem Gesicht nach unten und nur mit einem nassen, schmutzigen Strampler bekleidet am Boden. Begraben unter Ästen und Geröll. Dort muss er rund neun Stunden bei eiskalten acht Grad weinend in der Dunkelheit gelitten haben.


Das Baby wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Es hatte ein paar Kratzer, hustete kleinere Äste aus und war dehydriert. Aber es lebte. "Es ist ein Wunder", so der Polizist. Mittlerweile geht es dem Jungen – zumindest körperlich – wieder gut. Er befindet sich noch im Krankenhaus und in der Obhut des Jugendamtes.


Polizei bedankt sich bei den Helfern


Der 32-Jährige wurde wegen Kindeswohlgefährdung und Körperverletzung eines unter 36 Monate alten Kindes angeklagt. Die Identität der Mutter gaben die Behörden bislang nicht bekannt.

Die Polizei bedankte sich auf Facebook bei der Bevölkerung um die tatkräftige Unterstützung. "Danke an alle, die geholfen haben. Betet für dieses kleine Baby, schickt ihm positive Gedanken. Es spielt eine Rolle."

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren