Wo ist Ali S.?
Wo ist Ali S.?Foto-Quelle: Polizei Düsseldorf

Bluttat in Düsseldorf: Polizei jagt flüchtigen Ali Akbar S. und findet Briefe an das Opfer

News Team
Beitrag von News Team

Dramatische Szenen am Montagmorgen in Düsseldorf: Ein Mann hat kurz nach 7 Uhr im Stadtteil Friedrichstadt eine Frau vor ihrer Haustüre attackiert und auf sie eingestochen. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Die Frau starb kurze Zeit später in der Klinik. Tatverdächtig ist der 44-jährige Iraner Ali Akbar S.

Der Täter ist weiterhin flüchtig und wird nun mit einem Lichtbild öffentlich gesucht.


Wo ist Ali S.
Polizei DüsseldorfWo ist Ali S.

Der 44 Jahre alte iranische Staatsbürger Ali Akbar S. ist circa 1,80 Meter groß, hat dunkle, sehr kurze Haare, einen Dreitagebart sowie eine schmale Statur. Zur Tatzeit war er mit einem hellblauen Trainingsanzug und einer Kappe bekleidet.

Ali S. lebt seit 2001 als anerkannter Flüchtling aus dem Iran in Deutschland. Auch seine acht Brüder leben laut "Bild" hier.

Nicht eingreifen, sofort 110 wählen!


Ein SEK konnte den Iraner auch bei der Durchsuchung seiner Wohnung nicht auffinden.

Die getötete Frau, Anna S., soll deutsche Staatsangehörige gewesen sein. Ein Nachbarin sagte "Bild", dass es Streit zwischen der Frau und dem Iraner gegeben habe. Er habe sie seit längerem verfolgt.

Briefe des Täters an das Opfer gefunden
Laut der "Bild"-Zeitung soll Ali Akbar seinem Opfer vor der Tat Briefe geschrieben haben. Vier davon seien bei einer Wohnungsdurchsuchung durch die Polizei sichergestellt worden. In einem der Briefe habe der Iraner die Frau gebeten, seine Handynummer nicht länger zu blockieren. Die Frau hatte zuvor offenbar mehrere Geschenke Ali Akbars zurückgewiesen, doch dieser hatte nicht locker gelassen. Er erwähnte einen Streit und Missverständnisse, die er mit einem Treffen aus der Welt schaffen wolle. Den Brief unterzeichnete er mit "Blödmann Ali".

Die Ermittler der "MK Bach" bitten nun Zeugen, die Hinweise auf den Aufenthaltsort des Verdächtigen geben können, sich unter Telefon 0211-8700 zu melden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann weiterhin mit einem Messer bewaffnet ist, bittet die Polizei dringend darum, nicht selbst einzugreifen, sondern sofort den Notruf 110 zu wählen, wenn man den Gesuchten sieht.


Der leitende Ermittler Guido Adler sagte auf einer Pressekonferenz, der Täter hätte mit dem Messer auch Zeugen bedroht, die ihn verfolgten. Die Staatsanwaltschaft geht von einem heimtückischen Mord aus. Der Täter soll der Frau das Messer in den Rücken gerammt haben.

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