Deutschlandhut-Pöbler des LKA verlässt nach Gespräch den Polizeidienst
Deutschlandhut-Pöbler des LKA verlässt nach Gespräch den Polizeidienst

Deutschlandhut-Pöbler des LKA verlässt nach Gespräch den Polizeidienst

News Team
Beitrag von News Team

Er erlangte deutschlandweit Bekanntheit und gereichte der deutschen Polizei zu jeder Menge Hohn und Spott. Am Rande einer Pegida-Demo hatte sich ein Mann mit Deutschland-Sonnenhut wutentbrannt mit einem ZDF-Kamerateam angelegt. Durch seine Beschwerden erreichte er eine Überprüfung der Journalisten durch die Polizei, für die sich die Beamten am Ende von höchster Stelle entschuldigen mussten.

Der Skandal erreichte seinen Höhepunkt, als klar wurde, dass der inzwischen deutschlandweit bekannte, rechts gesinnte "Hutbürger" in Diensten des LKA steht. Jetzt teilt die Polizei Sachsen mit, dass der Mann nicht mehr in ihren Reihen stünde. Wörtlich heißt es auf Twitter:

Im Nachgang zum Demonstrationsgeschehen vom 16. August 2018 hat es nunmehr im Landeskriminalamt ein Gespräch mit dem Tarifbeschäftigten und seinem Anwalt gegeben.

Dem Beschäftigten wurde Gelegenheit gegeben seine Sicht auf den Sachverhalt
darzustellen.

Mit seiner Zustimmung wird der Beschäftigte bis auf Weiteres eine andere, adäquate Tätigkeit außerhalb der Polizei Sachsen wahrnehmen. Die Abordnung wird zum 3. September 2018 wirksam.

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