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Beamter machte Haftbefehl von Chemnitz öffentlich: "Die Wahrheit sollte ans  ...

Beamter machte Haftbefehl von Chemnitz öffentlich: "Die Wahrheit sollte ans Licht kommen"

News Team
30.08.2018, 17:37 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Messermord von Chemnitz überschlagen sich seit Tagen die Ereignisse. In der Stadt versammeln sich immer wieder rechts gesinnte Demonstranten. Gleichzeitig formiert sich eine linke und bürgerliche Gegenbewegung. Auch am Donnerstagabend bereitet sich die bereits stark aufgestockte Polizei auf neue Kundgebungen und auch Zusammenstöße vor.

In U-Haft sitzen zwei Tatverdächtige. Ihnen wird vorgeworfen, am Rande des Stadtfestes einen Tischler-Lehrling erstochen zu haben. Bei den Attacken wurde zwei weitere Männer schwer verletzt.

Nach der Tat war der Haftbefehl in den sozialen Netzwerken aufgetaucht. Auch Pegida-Mitinitiator Lutz Bachmann hatte das Dokument verbreitet.

Bei "Bild" meldete sich jetzt der Dresdner Justizbeamte Daniel Zabel. Der 39-Jährige sagte dem Portal: „Ich habe den Haftbefehl fotografiert und weitergegeben, weil ich wollte, dass die Wahrheit und nur die Wahrheit ans Licht der Öffentlichkeit kommt.“ Aus dem Haftbefehl geht unter anderem hervor, dass Alaa S. (23, Syrer) und Yousif A. (22, Iraker) tatverdächtig sind.

Zabel gab zu, den Haftbefehl an Kollegen und an die die rechte Gruppierung „Pro Chemnitz“ weitergeleitet zu haben.

Zabel erklärt, warum er so handelte: „Es wurde so viel in den Medien über die Tat und deren Hintergründe spekuliert. Polizei und Justiz haben kaum Informationen gegeben. Ich wollte wissen, was wirklich passiert ist, habe den Haftbefehl, der nach der Einlieferung noch im Zugangsbereich auslag, abfotografiert.“

Zabel erwartet nun eine empfindliche Strafe. Das sächsische Staatsministerium der Justiz dringt auf Aufklärung. "Der Sachverhalt muss nun schnellstens aufgeklärt und die notwendigen strafrechtlichen Konsequenzen gezogen werden", heißt es aus dem Justizministerium.

„Mir waren in dem Moment die Konsequenzen meines Handelns nicht bewusst", sagte Zabel jetzt.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat deshalb bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und dieses dem Generalstaatsanwalt des Freistaates Sachsen zur Entscheidung über die Frage der Zuständigkeit vorgelegt. Der Generalstaatsanwalt hat daraufhin die Staatsanwaltschaft Dresden mit den Ermittlungen betraut.


„Das ist verantwortungslos, wenn solche Dokumente veröffentlicht werden. Denn das gefährdet das Strafverfahren letzen Endes selbst. Im schlimmsten Fall werden Zeugen beeinflusst“, sagte Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow zu "Bild". Dem Tatverdächtigen drohen wegen des Geheimnisverrats bis zu fünf Jahre Haft.

2 Kommentare

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  • 30.08.2018, 17:48 Uhr
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Ihr beschützt nicht das Volk sonder das hereingelassene VERBRECHER PACK
  • 30.08.2018, 17:46 Uhr
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