Zehnjähriger vergewaltigt Mitschüler (10) auf Klassenfahrt
Zehnjähriger vergewaltigt Mitschüler (10) auf KlassenfahrtFoto-Quelle: Pixabay

Zehnjähriger vergewaltigt Mitschüler (10) auf Klassenfahrt

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Beitrag von News Team

Schreckliche Nachrichten aus Berlin: Auf der Klassenfahrt einer Grundschule ist ein zehnjähriger Junge von einem gleichaltrigen Mitschüler vergewaltigt worden. Zwei weitere Jungen hielten das Opfer während der Tat fest. Die Betreuer bekamen nichts mit.

Die Tat ereignete sich vor den Sommerferien, während die 38 Mädchen und Jungen aus Berlin sich in Schloss Kröchlendorff aufhielten. Auf dem von Natur umgebenen Gelände sollten sie an einem Erlebnis-Angebot teilnehmen und in Teams arbeiten. Doch für einen Schüler wurde die Freude zur Qual.

Während der Fahrt nach Brandenburg sollen drei Mitschüler im Alter von zehn und elf Jahren ihm gedroht haben, ihn noch am selben Tag sexuell zu missbrauchen. „“Wir f*** dich heute“, sagten sie ihm nach Angaben der „Bild“ mehrmals im Laufe des Tages.

Als es Abend wurde, überraschten mehrere Viertklässler den Zehnjährigen und zwangen ihn zum Sex. Während zwei Jungen im Alter von elf Jahren ihn festhielten, verging sich der Dritte an dem gleichaltrigen Mitschüler. Zwei weitere sollen die Tat beobachtet haben.

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Betreuer wussten von nichts

Die Betreuer der Gruppe, drei Lehrerinnen und ein Erzieher, bekamen während des Aufenthalts in Schloss Kröchlendorff nichts mit. Erst anderthalb Wochen später, als ein Freund des Opfers sich den Sozialarbeitern der Schule anvertraute, kam die Tat ans Licht. Daraufhin wurden die Eltern und die Polizei über den Fall informiert.

„Ich bin entsetzt über diesen schockierenden Fall. Es muss alles getan werden, um das geschädigte Kind und die Familie zu unterstützen“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (48) der „Bild“.

Haupttäter soll sich schon vorher auffällig verhalten haben

Die drei Täter, alle Kinder mit Migrationshintergrund, wurden bis zum Ferienbeginn vom Unterricht ausgeschlossen und später von der Schule verwiesen. Dies entschieden Vertreter des Stadtrats sowie Lehrerinnen und Lehrer auf einer Sitzung während der Sommerpause.

Der zehnjährige Haupttäter - ein Junge aus Afghanistan, der auch im Iran gelebt hatte - wird nun psychologisch untersucht. Schon vorher soll er andere Mitschüler gehauen und sich auffällig verhalten haben. Für ihn fordern die Beamten eine Spezialschule.

Das zehnjährige Opfer will nach Informationen der „Bild“ seine alte Schule in Zukunft nicht mehr besuchen.

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