Das Bein wurde auf einer Weide in Graubünden gefunden.
Das Bein wurde auf einer Weide in Graubünden gefunden.Foto-Quelle: Pixabay

Gruselfund in der Schweiz: Verwestes Bein gehört einer vermissten Deutschen - Doch wo ist der Rest?

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Beitrag von News Team

Der Fund eines verwesten menschlichen Unterschenkels samt Turnschuh der Größe 38 hat Ende Juli in der Schweiz für Aufsehen gesorgt. Jetzt steht fest: Das Bein gehört einer 39-jährigen Frau aus Stuttgart-Vaihingen, die vor gut einem Jahr spurlos verschwunden war.

Das Bein wurde am 21. Juli auf einer Weide im Gebiet Halbmil in Untervaz, 15 Kilometer von Chur nahe der Autobahn, entdeckt. Leichenspürhunde suchten im Umkreis von 3 bis 4 Kilometern vergeblich nach weiteren Überresten. Sie wurden nie gefunden, so die "Stuttgarter Nachrichten".

Genetischer Fingerabdruck bringt Durchbruch


Per genetischen Fingerabdruck und Abgleich der europäischen DNA-Datenbank fanden die Ermittler jetzt heraus, dass der Unterschenkel einen 39-jährigen Frau aus Stuttgart gehört.
Die Frau war im August 2017 in einem offenbar psychisch verwirrten Zustand verschwunden. Die Kriminalpolizei klapperte Anlaufstellen ab, suchte fieberhaft – ohne Erfolg.

Jetzt ist klar: Die Frau muss irgendwie bis in den Südosten der Schweiz gekommen sein. Ein Verbrechen gilt laut den Ermittlern als weniger wahrscheinlich. Die Umstände ihres Todes werden derzeit untersucht.

Verbrechen unwahrscheilich


Roman Rüegg, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, will sich an keinen Spekulationen beteiligen.

Wir müssen nun die weiteren Ermittlungsergebnisse abwarten.

Die wahrscheinlichste Theorie derzeit ist jedoch, dass sich die 39-Jährige das Leben genommen hatte und Wildtiere die Leiche der Frau gefunden und das Bein schließlich zum Fundort transportiert hatten.

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