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Aids-Angst auf Berliner Spielplatz - Junge (5) tritt in infizierte Spritze

Aids-Angst auf Berliner Spielplatz - Junge (5) tritt in infizierte Spritze

News Team
05.09.2018, 09:58 Uhr
Beitrag von News Team

In Berlin-Kreuzberg geht die Aids-Angst um, nachdem ein fünfjähriger Junge am Montagabend auf dem Spielplatz einer Mieter-Grünanlage in der Stallschreiberstraße in eine mit HI-Viren infizierte Spritze getreten ist.

"Der Vorfall ist eine absolute Katastrophe", so CDU-Mann Götze Müller in der "Bild".

Kinder müssen auf Spielplätzen gefahrlos spielen können.

Der Junge hatte auf dem Spielplatz gespielt, seine Mutter hatte wenige Meter daneben auf einer Bank gesessen. Plötzlich kam das Kind schreiend auf die Mutter zu, weil er in etwas getreten war. Reflexartig zog er die Nadel heraus, die sich durch seine Turnschuhsohle in den großen Zeh gebohrt hatte.

Im Krankenhaus wurde der Junge laut Mutter sechs Stunden untersucht. Ein Schnelltest ergab: Die Kanüle war mit HI-Viren infiziert.

Virus außerhalb des Körpers nicht lange überlebensfähig


Ob sich der Junge angesteckt hat, kann erst in sechs Wochen nachgewiesen werden.

So lange braucht der Körper, bis er Antikörper gegen das Virus bildet, die dann im Blut nachgewiesen werden können

, so Jens Peter, Sprecher der Berliner Aids-Hilfe, aber er macht auch Hoffnung:

Das Virus ist außerhalb des Körpers nicht lange überlebensfähig, die Ansteckungswahrscheinlichkeit gering. Es müsste sich schon um eine Spritze mit ganz frischem Blut gehandelt haben.

Sechs Wochen Hoffen und Bangen


Für die Mutter und ihren Sohn ist die lange Wartezeit dennoch ein Albtraum.

Sechs Wochen Warten sind unerträglich. Wir sind am Ende mit den Nerven. Und was ist, wenn Hassan doch HIV-positiv ist? Was, wenn andere Kinder sich auch noch stechen?

Angeblich liegen Dutzende Spritzen überall herumliegen.

Tagsüber setzen sich Junkies ihren Schuss vor den Augen der Kinder.

Bislang habe sich die vermietende Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) nicht ausreichend um Lösungen bemüht.

Die Gesellschaft reagierte bestürzt auf den Vorfall. "Wir bedauern es außerordentlich, dass es zu diesem tragischen Vorfall mit dem Jungen gekommen ist", sagt WBM-Sprecherin Steffi Pianka. Der Sachverhalt werde ernst genommen und weitere Sicherheitsmaßnahmen mit der Polizei ausgearbeitet.

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1 Kommentar

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  • 05.09.2018, 10:16 Uhr
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