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Als Baby verschwunden: Frau sucht Schwester über Facebook – Unglaublich, was dann passiert

News Team
Beitrag von News Team

„Facebook erreicht so viele Menschen und ich hoffe dieser Beitrag wird auch dich erreichen.“ Mit diesen Worten beginnt der emotionale Post einer jungen Frau. Verzweifelt sucht sie über das soziale Netzwerk ihre Schwester. Dort schreibt sie:

Ich beziehungsweise wir suchen dich schon so lange. Du wurdest am 5. Februar 1989 um 1.45 Uhr in Leipzig geboren. Du warst 3180 g leicht und 49 Zentimeter klein.

Direkt nach der Geburt wurde ihr Nicole, wie ihre Mama sie liebevoll genannt hat, weggenommen. Man habe ihr lediglich gesagt, sie wollen das Neugeborene waschen. Jeder Versuch der Familie, ihr Baby zurück zu holen, scheiterte.

Als das Baby 15 Tage alt war, kam sie zur weiteren Pflege in die Kinderabteilung des Borna Krankenhaus. Mit 10 Wochen wurde Nicole von Borna in das Dauerheimer Krankenhaus in Leipzig Poetenweg verlegt. Wie ihre Schwester in dem Post schreibt, hat die Familie diese Informationen von einer Dame aus dem Leipziger Krankenhaus erhalten.

Die Gemeinde Leipzig darf der jungen Frau keine Auskunft geben, da sie nur die Halbschwester ist. Sie schreibt weiter:

So viele haben schon versucht dich zu finden, an erster Stelle immer Mama. Das ist nun auch meine letzte Hoffnung meine Schwester zu finden.

Das einzige, was die Familie von Nicole noch hat, ist ein Foto. Die Junge Frau spricht Nicole direkt an:

Falls dich dieser Post jemals erreichen sollte, möchte ich, dass du weißt, dass wir immer an dich denken! Und wenn du möchtest, würden wir uns freuen dich eines Tages in unsere Arme schließen zu dürfen.

Sie bittet die Facebook-Community:

Ihr würdet mir sehr helfen wenn der Beitrag so oft es nur geht geteilt wird, DANKE.

Nur 24 Stunden nach dem Aufruf verkündet die Facebook-Userin:

„Wir haben sie Dank euch gefunden – 1000 Dank“


Dank der Community wurde innerhalb eines Tages eine 29 Jahre lang verschwundene Person gefunden. Unglaublich!

Wie sich diese Geschichte genau zum Guten gewendet hat, ist bisher noch nicht bekannt. Sie zeigt, dass man eine Suche publik machen muss. Je mehr Menschen davon wissen, um so wahrscheinlicher ist es, die gesuchte Person zu finden. Falls ihr auch jemand sucht, verbreitet es. Nur so kann aus einer verzweifelten Suche doch noch ein Happy End entstehen.

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