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Frontal 21: "Hetzjagd-Video" von Chemnitz - Angreifer war Mitarbeiter von Sicherheitsfirma Securitas

News Team
11.09.2018, 11:56 Uhr
Beitrag von News Team

Einer der Angreifer auf dem deutschlandweit bekannt gewordenen Video, auf dem zu sehen ist, wie in Chemnitz Menschen gejagt werden, war Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens Securitas.

Das bestätigte Bernd Weiler, Sprecher des Unternehmens, gegenüber dem ZDF-Magazin "Frontal21" (am Dienstag, 11. September 2018, 21.00 Uhr): "Der Vorfall und der Mitarbeiter sind uns bekannt." Securitas habe sich schon Ende August nach einer Anhörung des Mitarbeiters und unter Einbeziehung des Betriebsrats "mit sofortiger Wirkung von dem Mitarbeiter getrennt, weniger als zwölf Stunden, nachdem uns das Video bekannt wurde."

VIDEO: Umstrittenes Video: Gab es Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz?

Weiler begründete die Entscheidung des bundesweit tätigen Sicherheitsunternehmens mit den Worten: "Securitas Deutschland hat gegenüber rechtsradikaler oder fremdenfeindlicher Gesinnung eine Null-Toleranz-Politik." Dies sei auch in den "Werten und ethischen Grundsätzen von Securitas festgeschrieben". Diesen Grundsätzen müssten sich alle Securitas-Beschäftigten bei ihrer Einstellung verpflichten.

Das ist auf dem Chemnitz-Video zu sehen

Auf dem Video ist zu sehen, wie der entlassene Securitas-Mitarbeiter gemeinsam mit einem anderen Mann auf zwei Menschen zurennt, die sie offenbar für Ausländer halten. Zu hören sind Parolen wie "Haut ab", "Kanaken" und "Nicht willkommen". Mehrere Asylsuchende, unter anderem einer der Angegriffenen, hatten gegenüber dem ZDF angegeben, dass einer der Beteiligten als Sicherheitsmann in einem Chemnitzer Flüchtlingsheim gearbeitet habe.

Chemnitzer "Hetzjagd-Video" - Thema am Dienstag bei Frontal21
Chemnitzer "Hetzjagd-Video" - Thema am Dienstag bei Frontal21

Um die Interpretation des Videos, das am 26. August 2018 am Johannisplatz in Chemnitz entstanden ist, wird politisch heftig gestritten. Bundeskanzlerin Angela Merkel wertete die Übergriffe von Chemnitz als "Hetzjagden". Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen sprach in der BILD-Zeitung von Freitag, 7. September 2018, davon, dass es keine Anhaltspunkte für Hetzjagden gebe, bezweifelte überdies die Echtheit des Videos.

Laut Staatsanwaltschaft Dresden dauert die Auswertung der Videos an. Ein mutmaßlich Geschädigter habe in diesem Zusammenhang Anzeige erstattet, wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Die Ermittlungen liefen, weitere Angaben wollte der Sprecher aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht machen.

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6 Kommentare

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Wer ist das Volk? Wen vertreten die Volksvertreter? Es wäre besser sie würden sich von dem Volk das sie vertreten bezahlen lassen.
  • 11.09.2018, 14:36 Uhr
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Denkt auch mal einer an den Verstorbenen ? Nein nur an die Scheiß Ausländer diese sind Unschüldigen!
  • 11.09.2018, 12:24 Uhr
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Selbstverständlich sind die armen und traumatisierten Flüchtlinge immer Unschuldig. Ich habe da in meinem Beruf (Mitarbeiterin zur Flüchtlings-Versorgung) ganz andere Dinge erlebt.
  • 11.09.2018, 12:21 Uhr
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Was war vor dem Vidio.warum lief der hinter den Männern her.Haben die vielleicht provoziert um ei solches Filmchen zudrehen. LASST DOCH MAL ZEUGEN HÖREN
  • 11.09.2018, 12:19 Uhr
Es gibt Zeugen aber das sind jetzt Nazis. Die Zeugin die alles mitbekommen hat ist auch bereit das vor Gericht auszusagen. Nur, in diesem Sinne wird es wohl keine Gerichtsverhandlung geben.
  • 11.09.2018, 12:34 Uhr
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Boah lügt besser ihr Maden auf dem Video fehlt der Anfang wo die zwei Leute provoziert haben,
  • 11.09.2018, 12:14 Uhr
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