Verschwand im Alter von 9 Jahren am 7. Mai 2001: Peggy Knobloch
Verschwand im Alter von 9 Jahren am 7. Mai 2001: Peggy KnoblochFoto-Quelle: Polizei

Teilgeständnis im Mordfall Peggy - Mann gibt an, Leiche in Wald gefahren zu haben

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Beitrag von News Team

Der immer noch ungelöste Mordfall Peggy Knobloch aus dem Jahr 2001 zählt zu den rätselhaftesten Kriminalfällen in der Geschichte der Bundesrepublik. Nach Hausdurchsuchungen am 12. September in Marktleuthen (Lkr. Wunsiedel) und Lichtenberg (Lkr. Hof) bei Manuel S. bzw. seinen Eltern und einer anschließenden Vernehmung des Mannes ergaben sich für die Polizei offenbar neue Erkenntnisse. Jetzt steht fest: Es gibt ein Teilgeständnis.

Staatsanwalt Daniel Götz am Freitag auf einer Pressekonferenz in Bayreuth: "Der 41-Jährige Manuel S. gab in seiner Vernehmung an, den leblosen Körper der damaligen Peggy Knobloch zu einem Waldstück in Thüringen gebracht haben."

Zudem gestand der 41-Jährige, den Schulranzen des Mädchens verbrannt zu haben. Wie Peggy zu Tode kam und wer sie getötet hat, ist weiterhin nicht abschließend geklärt. Manuel S. sitzt nicht in U-Haft. Es besteht aktuell kein dringender Tatverdacht.

Nach FOCUS-Online-Informationen soll S. in den Vernehmungen Ulvi K. schwer belastet haben. Der behinderte Mann wurde bereits wegen Mordes und Peggy verurteil und saß im Gefängnis. Nachdem er ein Geständnis zurückgerufen hatte, war er 2014 wieder freigesprochen worden.

Die Polizei hofft nun auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Dafür lobten die Ermittler 30.000 Euro Belohnung aus.

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