Grausame Tat in Hamburg-Eißendorf: 58-jähriger Betreuer wird von psychisch K ...
Grausame Tat in Hamburg-Eißendorf: 58-jähriger Betreuer wird von psychisch Krankem in Brand gesetztFoto-Quelle: Pixabay

Tödliches Feuer-Drama in Hamburg: Mann zündet drei Menschen mit brennender Flüssigkeit an

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Beitrag von News Team

Ein grausames Verbrechen hat sich am Montag in Hamburg-Eißendorf ereignet. Ein 28-Jähriger sollte in die Psychiatrie eingewiesen werden. Als ein Betreuer den Mann abholen wollte, kam es zur Eskalation. Der Kranke übergoss seinen Betreuer und zwei Beamte mit einer brennenden Flüssigkeit. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt, einer starb.



Die Polizei Hamburg veröffentlicht nun neue Erkenntnisse.

Tathergang nun klar


Der 58-jährige Betreuer betrat die Wohnung des Tatverdächtigen am Montag zusammen mit einem 50-jährigen und einem 59-jährigen Mitarbeiter des Zuführdienstes. Beim Betreten der Wohnung übergoss der psychisch labile Mann den Betreuer und die beiden Bezirksamtmitarbeiter mit einer brennenden Flüssigkeit, wie die Polizei Hamburg bestätigt.

Opfer flohen über das Treppenhaus


Die Kleidung des 50-Jährigen brannte demnach sofort. Dem Mann gelang es noch, seine Jacke auszuziehen und über das Treppenhaus ins Freie zu flüchten. Dort verstarb er jedoch auf der Grünfläche vor dem Haus.

Auch die Kleidung des 59-Jährigen geriet sofort in Brand. Ihm gelang es mutmaßlich noch, sich unter der Dusche im angrenzenden Bad selbst zu löschen, bevor er ebenfalls über das Treppenhaus aus der Wohnung flüchtete. Er wurde mit schwersten Verbrennungen, einer Rauchgas-Intoxikation und Inhalationstrauma per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Er befindet sich aktuell außerhalb akuter Lebensgefahr.

Der 58-jährige Betreuer erlitt leichte Verbrennungen. Ihm gelang ebenfalls die Flucht durch das Treppenhaus.

Tatverdächtigter außer Lebensgefahr


Wie die Hamburger Polizeit mitteilt, soll sich der 28-Jährige nach der Tat in die Küche begeben und sich eingeschlossen haben. Er soll später aus der vollständig brennenden Wohnung im dritten Obergeschoss gesprungen sein. Neben Verbrennungen habe er schwere Trümmerbrüche sowie eine Lungenquetschung erlitten. Der 28-Jährige befinde sich aber außerhalb akuter Lebensgefahr.