Neonazis planten Anschläge auf Ausländer am 3. Oktober
Neonazis planten Anschläge auf Ausländer am 3. OktoberFoto-Quelle: Pixabay

Terroranschlag am Tag der Deutschen Einheit geplant - 6 Neonazis in Chemnitz festgenommen

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Beitrag von News Team

Am Montag hat die Bundesanwaltschaft die Festnahme von sechs Neonazis veranlasst. Wie die Bild-Zeitung berichtet, planten die Verdächtigen gewalttätige Angriffe und bewaffnete Anschläge auf Ausländer und politisch Andersdenkende.

Die Beschuldigten sollen der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene im Chemnitzer Raum angehören. Sie sollen die rechtsterroristische Vereinigung „Revolution Chemnitz“ gegründet haben, die sich zum Ziel gesetzt hat, den demokratischen Rechtsstaat zu zerstören.

Anschlag für 3. Oktober geplant


Die Verdächtigen sollen sich bereits darum bemüht haben, halbautomatische Schusswaffen zu besorgen. Sie wurden in Sachsen und Bayern durch Beamte des LKA festgenommen. Der Anführer der Gruppe, Christian K. (31), soll bereits seit dem 14. September in Untersuchungshaft sitzen.

An diesem Tag sollen insgesamt fünf der Beschuldigten nach einer "Pro Chemnitz"-Kundgebung Ausländer mit Glasflaschen, Quarzhandschuhe und einem Elektroimpulsgerät auf der Schlossteichinsel angegriffen und verletzt haben. Die Attacke diente laut "Bild" als "Probelauf" für den 3. Oktober. Am Tag der Deutschen Einheit hatten die Verdächtigen den eigentlich Anschlag geplant.

Die Bundesanwaltschaft durchsuchte am Montag mit über 100 Beamte der sächsischen Polizei mehrere Wohnungen und andere Räumlichkeiten in Sachsen. Welche Anschlagspläne die Verdächtigen konkret hatten, muss noch aufgeklärt werden.

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