Schauriger Fund in Hamburg: Seniorin versteckte toten Ehemann in Backpapier
Schauriger Fund in Hamburg: Seniorin versteckte toten Ehemann in BackpapierFoto-Quelle: Pixabay

Hamburg: Seniorin versteckte toten Ehemann 18 Monate in Backpapier - aus diesem traurigen Grund

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Beitrag von News Team

Einen grausigen Fund haben Beamte in Hamburg gemacht. Eine 73-jährige Rentnerin versteckte ihren toten Ehemann anderthalb Jahre lang in ihrer Wohnung. Die Leiche war komplett in Backpapier eingewickelt, wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Schauriger Fund

Das Ehepaar aus Rotherbaum, in der Nähe der Alster, wurde schon längere Zeit nicht mehr in der Umgebung gesehen. Dem Verwalter der Mietwohnung fiel das auf und er machte sich Sorgen um die beiden Senioren. Deshalb holte er sich Hilfe von der Polizei.

Die Beamten nahmen sich des Falles an. Laut der "Hamburger Morgenpost" hätten die Polizisten zunächst in der Wohnung des älteren Ehepaars vorbeigeschaut. Nach dem Klingeln habe die 73-jährige Ehefrau den Beamten geöffnet und die Polizisten durch die Wohnung geführt. Dabei soll sie normal gewirkt haben.

Nur einen Raum wollte die Rentnerin den Beamten nicht zeigen, so berichtet die Zeitung. Diese verschafften sich trotzdem Zugang und fanden dort den Ehemann der Seniorin. Die Leiche des 74-Jährigen lag in Backpapier eingeschlagen und mit einem Tuch umwickelt auf dem Bett. Verwesungsgeruch soll es durch diese Aufmachung keinen gegeben haben.

Vermutlich kein Mord

Nach dem Fund wurde eine Obduktion der Leiche im Institut für Rechtsmedizin angeordnet. Die Untersuchungen sind noch nicht komplett abgeschlossen, nach momentanen Erkenntnissen wird aber von einem natürlichen Tod des Mannes ausgegangen.

Spekulationen zufolge sei die Frau nach dem Tod ihres Ehemannes in tiefe Verzweiflung gestürzt. Sie konnte ihren Mann vermutlich nicht loslassen und hat ihn deshalb auf diese Weise versteckt gehalten. In einer Vernehmung muss noch geklärt werden, wie es mit der Rente des Mannes aussieht. Die Seniorin hatte diese weiter bezogen, wie die "Hamburger Morgenpost" schreibt. Eine Befragung der 73-Jährigen war bis jetzt noch nicht möglich.

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