Anlass des Ausrasters war wohl ein verschossener Elfmeter
Anlass des Ausrasters war wohl ein verschossener ElfmeterFoto-Quelle: Pixabay

Eklat in der Oberliga: Spieler prügelt eigenen Trainer krankenhausreif

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Beitrag von News Team

Es waren unglaubliche Szenen, die sich beim Oberliga-Kick zwischen dem 1. CfR Pforzheim und dem TSV Ilshofen (0:2) abspielte. In der Halbzeit ging CfR-Spieler Kushtrim Lushtaku völlig unvermittelt auf seinen Trainer Gökhan Gökce los.

Vor der Kabine schlug er den Trainer nieder und trat auf ihn ein, so dass dieser mit Verdacht auf Rippenbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort stellte sich die Verletzung glücklicherweise als schwere Körperprellung heraus.

Der Verein vermutet, dass ein verschossener Elfmeter von Lushtakus jüngerem Bruder Kreshnik Auslöser für den Angriff gewesen sein könnte. Schon bei der Entscheidung, wer den Strafstoß verwandeln sollte, hatte es Streit gegeben. Kushtrim Lushtaku, der selbst nicht auf dem Platz gestanden hatte, hatte sich von der Seitenlinie aus eingemischt. Das berichtet die Pforzheimer Zeitung.

Fristlose Kündigung und Strafanzeige


Der Verein zeigte sich geschockt von den Vorkommnissen, kündigte dem Spieler fristlos, verhängte ein Stadionverbot und erstattete Anzeige. In einem öffentlichen Statement auf der Klub-Homepage heißt es:


Der 1. CfR Pforzheim spricht sich ausdrücklich gegen Gewalt und für Respekt im Umgang miteinander aus – auf und neben dem Platz. Deshalb kann und wird ein solches Verhalten in keinster Weise im Verein geduldet sondern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln konsequent geahndet.

Mitspieler und Verantwortliche, die diese Szene miterleben mussten seien entsetzt. Eine derartige Situation habe es zuvor noch nie gegeben.

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