Hund beißt Bub zu Tode: Stadt will Verbot gegen „gefährliche“ Hunderassen
Hund beißt Bub zu Tode: Stadt will Verbot gegen „gefährliche“ HunderassenFoto-Quelle: Pixabay

Hund beißt Bub zu Tode: Stadt will Verbot gegen „gefährliche“ Hunderassen

News Team
Beitrag von News Team

Als Reaktion auf einen tödlichen Bissangriff auf einen Jungen aus Wien hat der Stadtsenat im österreichischen Klagenfurt eine Verschärfung der Regeln für Hundehalter beschlossen. Eine Gesetzesänderung könnte schon im November beschlossen werden.

Von der Maßnahme seien „gefährliche oder potenziell gefährliche“ Hunderassen betroffen, wie die „Kronenzeitung“ berichtet. Neben strenger Kontrolle der Leinenpflicht wolle die Stadt aber auch ein generelles Verbot von Listenhunden.

„In Norwegen dürfen Kampfhunde gar nicht einreisen“, sagte Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz der „Krone“.

Vereinzelt gebe es auch in Schweizer Kantonen und deutschen Gemeinden Verbote, die Maßnahme sei aber umstritten. Experten warnen vor einem Generalverdacht: „Es kommt immer darauf an, wer den Hund erzieht und wer ihn führt.“

Auch hierzulande werden die Regeln für Hundehalter verschärft. Ab Januar müssen alle Hunde in Berlin an die Leine, Ausnahmen gibt es nur für Besitzer eines Hundeführerscheins und unter Umständen für langjährige Bestandshunde.

IM VIDEO | Feuerwehr rettet verletztes Kätzchen aus Vorderwagen - Nach 200 km Reise aus Passau

feb

Mehr zum Thema