WhatsApp-Nachricht löst Panik bei Kindern aus - Darum warnt die Polizei nun  ...
WhatsApp-Nachricht löst Panik bei Kindern aus - Darum warnt die Polizei nun Eltern vor dem InhaltFoto-Quelle: Pixabay

WhatsApp-Nachricht löst Panik bei Kindern aus - Darum warnt die Polizei nun Eltern vor dem Inhalt

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Beitrag von News Team

Eine Sprachnachricht versetzt momentan die Schüler des Friedrichsgymnasiums im nordrhein-westfälischen Herford in Angst und Schrecken. Die Nachricht wurde wie ein Kettenbrief unter den Kindern umhergeschickt. Diese hatten Panik, dass sie sonst von einer Horrorgestalt aufgesucht werden.

„Wenn Du den Kettenbrief nicht an mindestens 20 Kontakte weiterschickst, wirst Du mich heute Nacht um 24 Uhr in Deinem Zimmer finden." So heißt es in der besagten Voicemail, wie die "Neue Westfälische" berichtet. Und es kommt noch schlimmer. Je länger die Sprachnachricht abgespielt wird, in desto brutalerer Weise wird geschildert, wie der Zuhörende umgebracht werden soll.

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Nicht der erste Fall

In der 10 Minuten langen Sprachnachricht spricht eine verzerrte Frauenstimme, die sich selbst "Momo" nennt. Das Profilbild des WhatsApp Accounts zeigt eine Horrorfratze, eine Frau mit herausquellenden Augen und einem verzerrten Mund.

Das Phänomen "Momo" sei in der Region schon länger ein Problem, wie der Polizeisprecher der "Neuen Westfälischen" gegenüber berichtet. Strafrechtlich könne man jedoch nicht gegen die Kettenbriefe vorgehen. Der einzige Weg sei es, den Schülern mehr Medienkompetenz zu vermitteln. Man solle die Ängste der Kinder ernst nehmen und ihnen raten, Nachrichten von unbekannten Absendern einfach zu löschen.

Schüler schickten Kettenbrief aus Angst weiter

Am Friedrichsgymnasium in Herford ging der Kettenbrief von Schüler zu Schüler. Eine Zehnjährige, die die Sprachnachricht von drei Mitschülern zugeschickt bekam, wandte sich an ihre Mutter. „Als meine Tochter mir die Nachricht gezeigt hat, ist mir schnell klar geworden, dass man da Angst bekommt", sagte die Mutter der Zeitung.

Deshalb wandte sie sich an die Absender der Nachricht. Diese hatten sie aus Panik an ihre Klassenkameradin gesendet. „Erst haben die nicht zugegeben, dass sie die Nachricht weitergeschickt haben. Aber dann haben sie gesagt, dass sie Angst hatten, dass ihnen sonst die Horror-Fratze Momo auflauert", so die Schülerin.

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