Symbolbild: Womöglich Terroranschlag in Deutschland verhindert
Symbolbild: Womöglich Terroranschlag in Deutschland verhindertFoto-Quelle: Pixabay

Terroranschlag in Deutschland vereitelt: 17-Jähriger plante womöglich Selbstmordattacke

News Team
Beitrag von News Team

Ein 17-jähriger Iraker steht jetzt in Frankfurt vor Gericht: Er soll einen Selbstmordanschlag in Europa geplant und weitere zu ähnlichen Taten angestachelt haben. Der Jugendliche kam vor 3 Jahren als Flüchtling nach Deutschland.

Der Staatsschutzsenat gab der Anklage am Dienstag den Weg frei, die Hauptverhandlung am Oberlandesgericht in Frankfurt zu beginnen. Bereits seit Dezember 2017 soll der Iraker einen Terroranschlag geplant haben. Für den Bau eines Sprengsatzes wollte er Schwarzpulver aus Chinaböllern verwenden. 75 Gramm hatte er bereits in der elterlichen Wohnung gehortet.

Der Terrorverdächtige war laut Staatsanwaltschaft im Jahr 2015 mit seinen Eltern aus dem Irak eingereist und lebte im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Einen anderen Verdächtigen habe er über soziale Medien dazu angestachelt, sich dem terroristischen Islamischen Staat (IS) anzuschließen und ebenfalls einen Selbstmordanschlag auszuüben. Einem dritten gab er per Video über einen Messengerdienst eine Anleitung für die Herstellung einer improvisierten Handfeuerwaffe.

Selber habe er Deutschland oder Großbritannien als Anschlagsziel ins Visir genommen.

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