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Nürnberg: Drei Frauen niedergestochen - Polizei fahndet nach flüchtigem Täter - Sofort 110 wählen

News Team
Beitrag von News Team

Szenen wie aus einem Horrorfilm haben sich am Donnerstagabend in Nürnberg abgespielt. Ein oder mehrere Täter verletzten innerhalb von rund dreieinhalb Stunden drei Frauen an drei Tatorten lebensgefährlich. Ein Großaufgebot an Polizeikräften ist auf der Suche nach dem Unbekannten.



Das Motiv – bislang noch absolut unklar. Sicher ist, die Taten spielten sich alle im Stadtteil St. Johannis ab und ereigneten sich zwischen 19 und 23 Uhr. Opfer waren bei allen Übergriffen Frauen, im Alter von 26 bis 56 Jahren. Alle drei erlitten durch eine unbekannte Tatwaffe Stichverletzungen und mussten notoperiert werden.



Laut Polizei-Mitteilung vom Freitagvormittag verliefen nach Auskunft der behandelnden Ärzte verliefen die Behandlungen erfolgreich. Es bestehe derzeit keine Lebensgefahr mehr.

Noch ist unklar, ob es ein oder mehrere Täter waren
News5Noch ist unklar, ob es ein oder mehrere Täter waren


Der erste Vorfall ereignete sich nach aktuellem Kenntnisstand gegen 19.20 Uhr im Kirchenweg. Eine 56-jährige Frau war dort zu Fuß in Richtung Johannisstraße unterwegs. Plötzlich stach ihr ein Unbekannter, der ihr entgegen kam, in den Oberköper. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Friedrich-Ebert-Platz. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Das Opfer erlitt durch den Übergriff schwere Verletzungen und benötigte nach notärztlicher Erstversorgung eine Notoperation im Klinikum.

Großaufgebot an Polizeikräften in St. Johannis
News5Großaufgebot an Polizeikräften in St. Johannis


Die beiden weiteren Taten begingen der oder die Unbekannten gegen 22.45 Uhr. In der Arndtstraße stach ein Mann völlig unvermittelt auf eine 26-jährige ein, welche sich auf dem Heimweg befand. Kurz darauf wiederholte sich das schreckliche Geschehen in der Campestraße. Hier stach ein unbekannter Täter auf eine 34-jährige ein. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Burgschmietstraße/Johannisstraße. Beide Frauen erlitten durch die Stiche lebensgefährliche Verletzungen und benötigten ebenfalls eine Notoperation.

Polizei mit Spezialausrüstung
News5Polizei mit Spezialausrüstung


Zu den unmittelbar eingeleiteten und umfangreichen Fahndungsmaßnahmen zog die Polizei nicht nur einen Polizeihubschrauber hinzu, sondern auch einen Dienshundeführer. Mehrere Personen überprüften die Beamten im Rahmen der Fahndung – die diesbezüglichen Ermittlungen dauern jedoch noch an. Ebenso umstellten Polizeieinheiten mit Schutzausrüstung ein Gebäude. In der Immobilie an der Ecke Ketzelstraße und Innere-Haller-Straße durchsuchten die Beamten eine Wohnung – allerdings ohne Erfolg.

Beamte in Nürnberg im Einsatz
News5Beamte in Nürnberg im Einsatz


Die Ermittlungen in allen Fällen hat noch am Donnerstagabend die Mordkommission der Kriminalpolizei Nürnberg übernommen. Der Erkennungsdienst übernahm an allen Tatorten die Spurensicherung. Über die angewendete Tatwaffe gibt es derzeit keine Erkenntnisse.

Die Nürnberger Polizei zeigt aktuell in St.-Johannis verstärkte Präsenz mit uniformierten Kräften. Zudem sind auch Zivilbeamte unterwegs. Weiterhin werden auch im Laufe des Tages Anwohnerbefragungen durchgeführt.



Die Polizei hat ein Hinweistelefon eingerichtet unter: ☎ (0800) 1999 200.

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Dank der kriminellen Kanzlerin
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