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Trauer um den toten Säugling im österreichischen Gänserndorf. (Symbolbild)
Trauer um den toten Säugling im österreichischen Gänserndorf. (Symbolbild)Foto-Quelle: Pixabay

Mutter (18) verscharrt lebendigen Säugling - Baby tot aufgefunden

News Team
Beitrag von News Team

Im niederösterreichischen Gänserndorf sind die Bewohner schockiert: Eine 18-jährige Frau soll wenige Wochen vor Weihnachten ihr wenige Stunden altes Baby lebendig begraben haben. Gegen die junge Frau wird nun wegen Mord ermittelt.

Wie „oe24.at“ berichtet, war der tote Säugling am 6. Dezember auf einem Feld entdeckt worden, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Da die Frau unweit der Auffindungsstelle wohnt, konnten die Beamten sie schnell als die Mutter des toten Kindes identifizieren.

Frau will von der Schwangerschaft nichts bemerkt haben

Der Polizei sagte die Frau, sie habe das Kind nach der Geburt am 7. November für tot gehalten und deshalb auf dem Feld verscharrt. Gewalt habe sie keine angewandt. Von der Schwangerschaft will sie vorher allerdings nichts bemerkt haben.

Auf Anfrage von „oe24.at“ sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneburg, die für den Fall zuständig ist: „Der Säugling ist wegen der Unterlassung lebenserhaltender Maßnahmen verstorben.“ Laut einem Gerichtsmediziner soll das Kind bei seiner Geburt lebensfähig gewesen sein.

Zwei Männer kommen als Vater infrage

Nun soll untersucht werden, wer der Vater des toten Babys ist: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kommt neben dem jetzigen Freund (20) der jungen Frau auch ein 16-jähriger Wiener infrage. Mit diesem soll sie während einer Beziehungspause zusammen gewesen sein.

Nicht ausgeschlossen wird auch, dass die 18-Jährige womöglich einen Seitensprung habe vertuschen wollen - bis auf Weiteres gilt jedoch die Unschuldsvermutung.

Gegenüber „oe24.at“ sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, das Ergebnis der Untersuchung soll zur Klärung des Tatmotivs beitragen.

Zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig?

Bislang ungeklärt ist allerdings die Frage, ob die 18-Jährige zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Wie „oe24.at“ weiter berichtet, soll sie kommende Woche von einem Gerichtsgutachter auf ihre psychische Verfassung untersucht werden.

Das Neugeborene wurde nach Abschluss der Obduktion den Hinterbliebenen übergeben und kurz vor Weihnachten beigesetzt.

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