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Der heute 55-jährige soll sich vor 21 Jahren an einer 9-Jährigen vergangen haben. Festgenommen wurde der Mann von der Polizei (Symbolbild) in einem Karlsruher EinkaufszentrumFoto-Quelle: (c) Copyright NEWS5 Syndication UG

Pforzheim: Kindesmissbrauch nach 21 Jahren aufgeklärt - Spritzen mit Sperma führten zum Täter

News Team
Beitrag von News Team

21 Jahre lang konnte der Missbrauch eines 9-jährigen Mädchens in Pforzheim nicht aufgeklärt werden - trotz damals gesicherter DNA-Spuren. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.

Dem mutmaßlichen Täter auf die Spur kamen die Ermittler durch eine Reihe anderer Angriffe, bei denen der 55-Jährige stets ähnliche Tatwaffen benutzte: Mit Sperma gefüllte Spritzen.

Damit besudelte er offenbar seit Jahren Frauen und Mädchen im Raum Karlsruhe-Pforzheim.

Festnahme in einem Einkaufscenter

Zur Festnahme des laut Polizei und Staatsanwaltschaft Pforzheim "dringend Tatverdächtigen" kam es, als der Mann im April 2018 in einer Umkleidekabine eines Geschäfts in Karlsruhe versuchte, einer 7-Jährigen mit einer Kamera "zwischen die Beine zu filmen", so ein Sprecher der Polizei. Das sofort alarmierte Sicherheitspersonal des Karlsruher Einkaufscenters verfolgte den Mann und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

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Daraufhin durchsuchte die Polizei die Wohnung des Mannes und entdeckte dort "mehrere
mit Sperma aufgezogene Plastikspritzen", wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag (11. Januar 2019) mitteilten. Bei der Flüssigkeit in den Spritzen handelte es sich um das Sperma des 55-Jährigen.

Die Ermittlungen ergaben, dass das Sperma in den Spritzen identisch ist mit dem Sperma, das im Frühjahr 1997 im Keller eines Hauses in Pforzheim sichergestellt worden war. Dort hatte ein bis dahin Unbekannter ein 9-jähriges Mädchen missbraucht.

Diese Spuren konnten jahrelang keinem Täter zugeordnet werden. Der damals 33-jährige Mann soll das Mädchen unter einem Vorwand in den Keller gelockt und sich an dem Kind vergangen haben, heißt es.

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Offenbar nicht das einzige einschlägige Vergehen des Mannes: Inzwischen konnten ihm mehrere Angriffe mit den Sperma-Spritzen nachgewiesen werden. Vor einem Schnellimbiss in der Karlsruher Innenstadt soll der 55-Jährige einem 13-jährigen Mädchen im Mai 2018 - eine Woche vor seiner Festnahme im Einkaufscenter - sein Sperma in die Kniekehle gespritzt haben.

Identisches Sperma, dieselbe Methode

Fast vier Jahre zuvor, am Silvestertag 2014, überquerte eine 34-jährige Frau eine Straße in Karlsruhe, als ihr ein Mann sehr nahe kam. Wenig später bemerkte sie Spermaspuren an einem ihrer Hosenbeine. Auch diese DNA-Spur wurde von der Polizei gesichert.

In allen Fällen: Sperma von ein und demselben Mann. Dieselbe Methode.

Der Mann sei Anfang Januar durch das Kriminalkommissariat Pforzheim zu den Vorwürfen vernommen worden und habe die ihm vorgeworfenen Taten gestanden, hieß es. Darunter der Missbrauch des 9-jährigen Mädchens.
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Kindesmissbrauch in öffentlichem Bad - Polizei jagt Serientäter

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5 Kommentare

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Wääääh was für eine perverse Sxx, gut das sie ihn haben. Hoffentlich bekommt er gleich Sicherungsverwahrung für immer.
Nein,,Warum sollen solche Verbrecher noch durchgefüttert werden?
Hierbei handelt es sich um Soziopathen, die nicht mehr zur Gesellschaft gehörn!
Also bitte ja...
Mich erschreckt einfach was für kranke Typen unter uns herum laufen.
Der macht das schon so lange und immer wieder. So jemand ist meiner Meinung nicht mehr therapierbar.
Er gehört nicht mehr auf freien Fuß, weil man nie weiß, wie weit sich seine wirklich unnormalen Gelüste noch steigern.
Eine ticken de Zeitbombe denke ich.
Dafür ist das was unser Recht in dem Fall als Maßnahme vorsieht zum Schutz der anderen Menschen ausreichend.
Wer sich hier als Kommentator nicht im Griff hat und in irgendwelchen Phantasien ergehen will, macht bitte einen extra Kommentar, nicht unter mir.
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