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Das Fell der Tiere wirkt wie verbrannt, an einigen Stellen fehlt es ganz und ...

Großliebringen Katze verbrannt Fell Tierquälerei Thüringen

Von News Team - Dienstag, 15.01.2019 - 17:20 Uhr

Was für eine Barbarei! Im thüringischen Großliebringen (Ilm-Kreis) sollen zwei Katzen Opfer von Tierquälerei geworden sein. Das Fell der Tiere wirkt wie verbrannt, an einigen Stellen fehlt es ganz und gar. Wegen der Verletzungen müssen sie nun ums Leben kämpfen.

Sylke Mönch, Mitarbeiterin bei der Tierauffangstation in Großliebringen, erzählt über den Zustand der ersten Katze, die am 6. Januar entdeckt wurde: „Sie muss mit irgendeiner öligen und fettigen, auf alle Fälle aber auch ätzenden und giftigen Substanz in Kontakt gekommen sein - und das fast am ganzen Körper.“

Nach wenigen Tagen habe das Fell dann angefangen, sich vom Körper zu lösen, so Mönch im Gespräch mit der „Thüringer Allgemeinen“ weiter. „Auch für uns ist das ein ganz schlimmer Anblick.“ Wegen ihrer Arbeit hat Mönch schon viele misshandelte Tiere gesehen.

Zweite Katze mit ähnlichen Verletzungen taucht auf

Wenige Tage nach der Entdeckung der ersten Katze meldete sich dann eine zweite Person: In Riechheim, wo schon die erste Katze entdeckt worden war, tauchte ein zweites Tier mit ähnlichen Verletzungen auf. Zufall? Für Mönch eher das Werk eines Tierquälers:

„Wir vermuten Tierquälerei, denn von alleine würden Katzen nie in eine solche Flüssigkeit springen - und schon gar nicht zwei Tiere innerhalb von so kurzer Zeit auf einmal“, sagt sie. Nach dem zweiten Fall habe sie das Veterinäramt des Ilm-Kreises eingeschaltet und einen Aufruf in den sozialen Medien veröffentlicht.

Katze kämpft ums Leben

Während die zweite Katze von ihrem Besitzer zu Hause gepflegt wird, liegt das erste Tier noch im Tierheim. Dort wird sie von einer Tierärztin versorgt, bekommt Medikamente und Schmerzmittel. „Sie ist eine Kämpferin - man merkt, dass sie leben möchte“, sagt Mönch.

Dem Tier geht es inzwischen besser, der Täter ist aber nach wie vor unbekannt.

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