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Nach der Tat verpackte der mutmaßliche Täter die Leichenteile und legte sie im Stadtgebiet von Jena ab. Die Leber des Opfers wurde aber nie gefunden.

Kannibalismus-Verdacht in Jena Student von Kommilitone mit Hammer erschlagen und zerstückelt

Von News Team - Dienstag, 05.02.2019 - 09:45 Uhr

Jena. Nach dem grausamen Mord an einem chinesischen Student im August 2018 kommen nun neue Details zur Tat ans Licht. Offenbar hatte der mutmaßliche Täter, ebenfalls ein Student, wie der Serienkiller Hannibal Lecter aus dem Film „Schweigen der Lämmer“ handeln wollen: Nach dem Zerlegen der Leiche entnahm er dem Opfer die Leber. Ob er sie auch gegessen hat, ist nicht bekannt.

Darüber berichtet unter anderem „Focus Online“. Bei der Tat, die sich am 24. August ereignet hat, soll der 23-jährige Physikstudent aus Vietnam einem Germanistikstudenten aus China mit einem Hammer den Kopf eingeschlagen haben. Anschließend zerstückelte er die Leiche und verteilte die Teile über die Stadt. Dem Opfer soll der 23-Jährige außerdem auch die Leber entnommen haben.

Laut „Focus Online“ gehen die Ermittler davon aus, dass der Student in erster Linie aus Habgier gehandelt haben soll. Den Computer und das Mobiltelefon des Opfers hatte er nach der Tat entwendet und mit dem Geld vermutlich hochwertige Waren im Internet bestellt. Doch offenbar hält die Staatsanwaltschaft wegen der fehlenden Leber auch ein kannibalistisches Motiv für denkbar.

(Fortsetzung des Artikels nach dem Video)

IM VIDEO | 100 Sekunden: Kannibalismus


Student war von Serienkiller Hannibal Lecter fasziniert

Dem 23-Jährigen soll der Serienkiller Hannibal Lecter aus dem US-amerikanischen Psychothriller „Schweigen der Lämmer“ als Vorbild gedient haben. Laut der Antragsschrift der Staatsanwaltschaft soll der kannibalistische Serienmörder das „Idol“ des Studenten gewesen sein. Zwar ist nicht belegt, dass er die Leber des Opfers gegessen hat - aber das Organ wurde auch nie gefunden.

Kurz nach der Tat im vergangenen Sommer stellte sich der Student selbst und führte die Polizei zu den Orten, an denen er die Leichenteile versteckt hatte. Da bei ihm nach Angaben von „Focus Online“ paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde, kam er unmittelbar nach seiner Verhaftung in eine Fachklinik. Der Prozess gegen den 23-Jährigen beginnt am 26. Februar vor dem Landgericht Gera.

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