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Der Stadtgraben in Amberg: Hier wurde am 20. März 1980 die 38-jährige Gertru ...

Amberg: Mordfall Gertrud Kalweit neu aufgerollt

Von News Team - Freitag, 22.02.2019 - 16:35 Uhr

Amberg (Bayern). 39 Jahre ist es her, dass die damals 38-jährige Gertrud Kalweit an einem Morgen im März 1980 im Stadtgraben tot aufgefunden wurde. Am Abend zuvor war sie sexuell missbraucht, dann ermordet worden - der Täter ist bis heute auf freiem Fuß. Mithilfe modernster Technik will die Polizei den Cold-Case nun endlich aufklären.

Kalweits Leiche entdeckte ein Passant gegen 6.30 Uhr am Morgen des 20. März 1980 im Stadtgraben zwischen dem Nabburger Tor und der sogenannten „Stadtbrille“. Der leblose Körper lag in einem Gebüsch am Kurfürstenring.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte Kalweit kurz nach 23 Uhr allein vom Nabburger-Tor-Platz in Richtung Wingertshofer Tor gegangen sein. In Höhe der Firma „Deprag“ muss sie dann dem Mann begegnet sein, der sie überwältigte und in den Graben zog.

In der Vertiefung am Rand der Altstadt verging sich der Täter an Kalweit und fügte ihr unter anderem Schlag- und Stichverletzungen zu. Die 38-Jährige verblutete und starb.

Der Stadtgraben in Amberg: Hier wurde am 20. März 1980 die 38-jährige Gertrud Kalweit tot aufgefunden.
PolizeiDer Stadtgraben in Amberg: Hier wurde am 20. März 1980 die 38-jährige Gertrud Kalweit tot aufgefunden.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise

Mithilfe modernster Technik will die Polizei den Fall nun endlich aufklären. „Bei der wiederkehrenden Fallbetrachtung und dem Aktenstudium ergaben sich neue Fragestellungen, die wir klären wollen“, sagte ein Polizeisprecher.

Doch auch Hinweise aus der Bevölkerung seien hierfür wichtig. „Wichtig ist dabei, dass alle Wahrnehmungen, auch solche vom Hörensagen - und wenn sie noch so unwichtig erscheinen mögen - an die Ermittler herangetragen werden.“

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. Zeugen können sich sowohl telefonisch unter der (09621) 8900 oder über ein Hinweisformular an die Polizei wenden.

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