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Hamburg: Wachkoma-Patientin stirbt nach zu heißem Bad in Klinik

Hamburg: Wachkoma-Patientin stirbt nach zu heißem Bad in Klinik

Von News Team - Freitag, 15.03.2019 - 11:26 Uhr

Hamburg. Nach einem Betreuungsunfall am Zentrum für Beatmung und Intensivpflege (ZBI) in Barmbek-Süd ist am vergangenen Wochenende eine 47-jährige Wachkoma-Patientin gestorben. Am 1. März hatten Mitarbeiter der Einrichtung die Frau in einer Wanne mit zu heißem Wasser gebadet, woraufhin sie schwere Verbrühungen erlitt und in eine Spezialklinik gebracht werden musste.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hatten die Krankenpfleger die Wassertemperatur zunächst kontrolliert und die Patientin mit einem Lift in die Wanne gelassen. Doch offenbar bemerkten sie nicht, dass weiteres heißes Wasser einlief. Als ihnen bewusst wurde, dass die Temperatur nicht mehr stimmen konnte, nahmen sie die Frau aus der Wanne und riefen einen Notarzt.

Nach dem Unfall wurde die 47-Jährige in eine Spezialklinik gebracht, wo Ärzte feststellten, dass circa 70 Prozent ihrer Haut verbrüht worden war. Trotz intensiver Behandlung verstarb die Frau am vergangenen Wochenende an den Folgen ihrer Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft hat nun die Obduktion der Leiche angeordnet und prüft, ob gegen die Mitarbeiter der Klinik Ermittlungen aufgenommen werden müssen.

Über dieses Thema hatte zuerst die „Hamburger Morgenpost“ berichtet.

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(feb)

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