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Bielefeld: Fahndung nach geflohenen Straftäter (31) - Polizei veröffentlicht ...

Bielefeld: Fahndung nach geflohenen Straftäter (31) - Polizei veröffentlicht neue Fotos

Von News Team - Donnerstag, 28.03.2019 - 19:08 Uhr

Bielefeld. Seit Tagen sucht die Polizei mit Hochdruck nach einem flüchtigen Häftling aus der Justizvollzugsanstalt in Werl. Der 31-jährige Daniel Vojnovic nutzte einen privaten Besuch bei seinen Eltern in Bad Salzuflen am vergangenen Mittwoch, um aus der Haft zu entkommen. Ob der 31-Jährige eine Abrechnung geplant haben könnte, ist unklar. Mehrere Personen stehen unter Polizeischutz.

Vojnovic wurde 2015 zu einer Strafe von drei Jahren und acht Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung und der Führung einer halbautomatischen Waffe verurteilt. Bei einem Vorfall im Jahr zuvor hatte er dem Türsteher eines Bordells in Porta Westfalica ins Bein geschossen. Laut dem Urteil soll sich Vojnovic von dem Opfer gedemütigt gefühlt haben.

Da der Häftling inzwischen aber ein gutes Verhalten aufweisen konnte, hatte er Anspruch auf vier Ausführungen im Jahr. Der Besuch bei seinen Eltern am Mittwoch war seine vierte Ausführung, die er auch ohne Handschellen, aber in Begleitung von bewaffneten Beamten angetreten war. Doch nach Werl in die JVA kehrte Vojnovic danach nicht zurück.

Wie „Bild“ inzwischen berichtet, schloss sich der Deutsch-Serbe während des Besuchs im Haus der Eltern in Bad Salzuflen im Badezimmer ein und flüchtete durch das Fenster. Bevor die beiden Justizbediensteten etwas bemerken konnten, war Vojnovic mit dem silbernen Opel Zafira seiner Eltern davongerast. Sofort startete die Polizei eine europaweite Fahndung nach dem 31-Jährigen.

Daniel Vojnovic gilt als unberechenbar und soll unter Wahnvorstellungen leiden. Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen.
PolizeiDaniel Vojnovic gilt als unberechenbar und soll unter Wahnvorstellungen leiden. Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen.

Häftling soll unter Wahnvorstellungen leiden

Wie die „Neue Westfälische“ in einem Bericht erklärt, gilt der 31-Jährige als unberechenbar und soll unter Wahnvorstellungen leiden. Offiziell werde ihm eine dissoziale Persönlichkeitsstörung attestiert. Während der Hauptverhandlung im Jahr 2015 soll er sogar die eigene Mutter nicht erkannt und seiner Freundin Affären mit anderen Männern nachgesagt haben.

Doch das ist nicht alles. Laut „Bild“ soll Vojnovic im Gefängnis gegenüber einer Therapeutin mehrere Personennamen genannt haben, mit denen er noch „abrechnen“ muss. In einer Stellungnahme teilte die Polizei mit, es gebe aber - anders als berichtet - keine „Todesliste“. Dennoch stehen offenbar mehrere Personen unter Polizeischutz.

Da die bisherigen Suchmaßnahmen erfolglos blieben, wendet sich die Polizei nun an die Bevölkerung für Hinweise. Vojnovic ist 1,85 Meter groß, von kräftiger Statur und soll im Opel Zafira seiner Eltern mit dem Kennzeichen „LIP-NV 102“ unterwegs sein. Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen.

Daniel Vojnovic gilt als unberechenbar und soll unter Wahnvorstellungen leiden. Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen.
PolizeiDaniel Vojnovic gilt als unberechenbar und soll unter Wahnvorstellungen leiden. Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen.

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