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Emmanuel Deshawn Aranda (24) warf den fünfjährigen Landen über die Brüstung.

Mann wirft Jungen (5) im Einkaufszentrum in die Tiefe - So geht es dem Kleinen jetzt

Von News Team - Montag, 15.04.2019 - 12:59 Uhr

Gellende Schreie gingen den Menschen in der „Mall of America“ durch Mark und Bein. Im Shopping-Center nahe Minneapolis hatte ein Mann einen fünfjährigen Jungen über die Brüstung des dritten Stockes zwölf Meter in die Tiefe geworfen.

Ersthelfer eilten herbei, versuchten das Kind zu stabilisieren. Seine Mutter schrie verzweifelt:

Beten Sie für mein Baby, beten Sie! Er hat mein Baby über die Brüstung geworfen.

Mehrere Brüche - Milz musste entfernt werden


Das Kind erlitt schwerste Verletzungen: mehrere Brüche im Gesicht, an den Armen und Beinen. Wie Polizeichef Jeff Potts laut "5abc" mitteilte, mussten die Ärzte dem Fünfjährigen auch die Milz entfernen. Weitere Operationen sollen folgen.

Die Wahnsinns-Tag ereignete sich am Freitagmittag im größten Einkaufstrubel. Der kleine Landen war mit seiner Mutter und einem Freund im Einkaufszentrum unterwegs, als er plötzlich von einem fremden Mann gepackt und über die Brüstung geworfen wurde.

Die Familie des Opfers sowie weitere Augenzeugen mussten von Seelsorgern betreut werden.

Täter war polizeibekannt


Der Täter, der 24-jährige Emmanuel Deshawn Aranda, konnte noch in der Mall festgenommen werden. Sein Motiv ist völlig unklar. Allerdings war der Mann bereits in der Vergangenheit wegen aggressiven Verhaltens mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Emmanuel Deshawn Aranda (24) war polizeibekannt.
Bloomington Police DepartmentEmmanuel Deshawn Aranda (24) war polizeibekannt.

So soll er bereits im Juli 2015 in der "Mall of America" schon einmal festgenommen worden sein, weil er Gegenstände von einer der oberen Etagen nach unten geworfen hatte. Im August desselben Jahres zertrümmerte er in einer Bibliothek aus Wut fünf Computer. Nach einem weiteren Vorfall im Oktober 2015, als er in einem Restaurant des Einkaufszentrums eine Frau mit Gläsern beworfen haben soll, erhielt Aranda Hausverbot bis Juli 2016. Seitdem hatte es keine bekannten Vorfälle mehr gegeben – bis zum vergangenen Freitag.

Der 24-Jährige muss sich nun wegen versuchten Mordes verantworten. Der kleine Landen kämpft derweil noch immer um sein Leben. Polizeichef Jeff Potts sagte am Samstag gegenüber Reportern:

Das Kind ist am Leben, es wird versorgt. Bitte Beten Sie für seine Genesung.

Spendenaktion, um Krankenhauskosten zu decken


Inzwischen meldete sich auch die Familie des Jungen über einen Sprecher zu Wort. In einem öffentlichen Statement bedanken sie sich für die große Anteilnahme:

Wir sind überwältigt von all der Liebe, Unterstützung, den Gebeten und Spenden.

Freunde hatten eine Spendenaktion gestartet, um die medizinischen Kosten zu bezahlen, die in den kommenden Monaten auf die Familie zukommen werden. Bis Sonntag spendeten bei "Gofundme" bereits über 15.000 Menschen mehr als eine halbe Million Dollar für den kleinen Jungen.

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