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Umweltsünden so teuer wie noch nie: Bußgelder können bis zu 50.000 Euro kost ...

Umweltsünden so teuer wie noch nie: Bußgelder können bis zu 50.000 Euro kosten!

Von News Team - Sonntag, 21.04.2019 - 15:02 Uhr

Urinieren in der Öffentlichkeit, den Hundehaufen beim Gassigehen einfach mal liegen lassen, Rauchen im Wald: Wegen Umweltsünden wie diesen werden Bürgerinnen und Bürgen seit einigen Jahren stärker zur Kasse gebeten. Die Bußgelder reichen von kleinen Beträgen bis zu Summen in Höhe von mehreren Tausend Euro. Hier erfahren Sie, wo was wie teuer sein kann.

IM VIDEO | So viel Bußgeld kosten diese Umwelt-Sauereien


Hundekot liegen lassen

Hundebesitzer sind verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entsorgen. Ein Verstoß kostet meist zwischen 10 und 30 Euro. In Bayern und Baden-Württemberg ist er aber deutlich teurer: Wer den Hundehaufen bei Gassigehen einfach liegen lässt, kann in diesen Bundesländern mit einem Bußgeld von 150 beziehungsweise 250 Euro bestraft werden.

Wildpinkeln

Öffentliches Urinieren ist nicht erlaubt. Die Kommunen legen die Höhe des Bußgeldes fest, im Schnitt kostet ein Verstoß 35 Euro. Auf Volksfesten wie dem Oktoberfest kann er aber deutlich teurer werden: 100 Euro oder mehr kann die Stadtverwaltung von dem- oder derjenigen verlangen, der die kleine Notdurft im Freien verrichtet. In Hannover werden sogar bis zu 5.000 Euro fällig.

Rauchen im Wald

Zwischen März und Oktober gilt meist ein absolutes Rauchverbot im Wald, denn es besteht Waldbrandgefahr. Wer trotzdem raucht, muss in der Regel zwischen 80 und 100 Euro zahlen. In einigen Fällen kann die Stadtverwaltung aber deutlich höhere Summen als Strafe verhängen: Wer zum Beispiel in Berlin im Wald raucht, muss dort mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Kaugummi und Kippen auf den Boden werfen

Und wer seine Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern auf den Boden wirft oder in der Natur ablegt, muss auch mit Bußgeldern rechnen: Die Zigarettenkippe zum Beispiel auf den Gehweg oder die Fahrbahn schmeißen, kann einem bis zu 100 Euro kosten (Stuttgart). Auch der Kaugummi muss in die Tonne: Für einen Verstoß können bis zu 250 Euro verhängt werden (Mannheim).

43 Kommentare

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Kurz und schmerzlos - die Strafen können gar nicht hoch genug sein um sogenannten Umweltsündern Einhalt zu gebieten.

Wenn die Vergangenheit uns an Erfahrung nichts gelehrt hat, was Zivilisation und deren Wirken betrifft und bedeutet, wird auch die Zukunft nicht besser aussehen.

Ein jeder kehr´ vor seiner Tür, hat mal einer empfohlen und für mich bleibt nur die Frage, wann die Verantwortlichen endlich mal zum Besen greifen.
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Also für Augsburg trifft das sowieso nicht zu. Hier wird gar nicht's kontrolliert und somit wird auch niemand bestraft. Ich finde es schade, denn es sieht leider ziemlich schlimm hier aus.
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Strafen sind immernoch zu KLEIN u. eine KONTROLLE sowieso nicht genügend, immer nur Versprechungen, haupts. Ihre Posten haben alle....????
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Hier sieht man wie krank und verblödet unsere Politiker sind.Gibt es nichts wichtigeres als die Bevölkerung mit verboten zu gängeln ?
Grün ist der Untergang Deutschlands!
Nicht Bäume,sondern unsere grünen Politiker gehören angepinkelt
Aber über die Spähtfolgen von Tschernobyl oder die Asse da schweigen sich die feinen Herrschaften aus.
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Was fuer ein Bloedsinn,als ob man damit einen Beitrag zur verbesserung der Situation leisten wuerde.Das Geld wird sicher nicht zweckgebunden sein.
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ich weiß nicht warum ich immer nur in freier Wildbahn, an Straßengräben und Bäumen pinkelnde Männer sehe? Häää und was machen die Frauen?? Ich habe noch keine gesehen die in der Öffentlichkeit gepieselt hat. Da sind die Männer einfach schamlos. Davon ganz abgesehen das das Menschliche urinieren an Bäume schädlich ist für den Baum.
Wohin pinkeln die Tiere, von denen es viel mehr als Menschen gibt?
Tierischer Urin ist nicht so ätzend wie menschlicher Urin das habe ich einmal in einem Beitrag gelesen.
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Die Strafen in D für solche Delikte sind im Gegensatz zu andern Ländern m. E. immer noch zu klein. Die Frage ist wer kontrolliert und ahndet solche Gesetze?

Viel zu lange leben wir in eine permissive Gesellschaft. Die Menschen in Europa haben sich daran gewöhnt sich so zu benehmen. Schade. Wird’s besser in den nächsten Jahren? Glaube ich nicht.

Singapur: Trinken oder Essen in der U-Bahn – 500 $; Rauchen in der U-Bahn – 1000 $; Zigarettenkippe auf den Boden werfen – Sozialarbeitsstunden; ‚Lügerei‘ (nachweisbares Lügen) – Prügelstrafe mit dem Rohrstock auf des blanke Gesäß.
Diese drakonischen Strafen machen Singapur zum saubersten Platz der Erde. Nirgends auf der Straße liegen Müll, Papierschnipsel oder Zigarettenkippen.
Ich war in Singapur,dagegen ist Deutschland ein Drecksland,leider.Kann nicht teuer genug sein.
Ja Monika, leider ist es so. Ich bin aber ziemlich sicher, das die meisten "Übeltäter" nicht zu meinem Jahrgang gehören die Papier, Dosen, Flaschen usw. aus den Autos werfen. Den jüngeren Leuten scheint es denen egal zu sein. Das sie bereits jetzt oder später mit ihren Steuergeldern die Aufräumungsarbeiten zahlen müssen, stört denen anscheinen nicht. Die denken einfach nicht nach. Deutlich höhere Strafen? Richtig!
Bin ganz deiner Meinung, Peter.
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Ich habe schon gehört das Leute in einigen Orten zb. Berlin, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, München im Nacken einen Sonnenbrand bekommen haben weil sie immer auf den Boden gekuckt haben, sie hatten Angst das sie auf dem Bürgersteig in Hundekot treten.
Zwischen Augen und Boden war noch das Smartphone.
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Und wie viel müssen dann die großen Umweltsünder bezahlen . Ausgelaufene Öltanker usw.
gute Frage - und die Flieger, die ihren Treibstoff über Wald und Flur entladen etc.
So einfach kann man sich es auch machen,ziemlich flach.Dann scheiß doch dein Dreck einfach hin.
Frag Frau Google
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recht so, schon lang überfällig !!
Meinst du wirklich? Da wurden nach der Wende von Steuergeldern in Erfurt etliche öffentliche Toiletten aus Edelstahl im Stadtgebiet errichtet. Ist alles ganz gut und schön und hat bestimmt auch einen Haufen Geld gekostet. Geöffnet haben die Dinger nie. Waren bis zu ihrem Abriss immer geschlossen. Warum? Ein Wildpinkler bringt mehr in die Kasse als die Benutzungsgebühr. Für 20 Euro für das wildpinkeln pro Person müssen erst einmal 40 Leute die Toilette nutzen. Abzüglich Wasserkosten, Reinigung, Reparaturen und Steuern die ja auch die Stadt zahlen muss. Im Gegensatz zu einer offenen öffentlichen Toilette ist ein Wildpinkler eine wahre Goldgrube. Und welche Kommune braucht kein Geld um es an andere Stelle wieder sinnlos zum Fenster hinaus zu werfen. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
Hose runter,ich werde auch Wildpinkler ist ja nicht schlimm
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