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Die Polizei warnt vor falschen Tickets.

Polizei warnt Bahnreisende vor falschen Tickets – Betrüger endlich geschnappt

Von News Team - Montag, 22.04.2019 - 14:27 Uhr

Die Münchner Polizei warnt derzeit vor falschen Tickets. Erst am Karfreitag (19. April) kamen zwei Personen zu den Beamten. Sie beschwerten sich über einen privaten Fahrscheinverkaufs. Dabei kam es zu Unstimmigkeiten. Nun warnt die Polizei vor dieser Masche.

Die 52-jährige Ukrainerin gab an, von einem 68-jähriger Österreicher eine Fahrkarte für 50 Euro gekauft zu haben, sie hätte bezahlt, er ihr die Fahrkarte jedoch nicht gegeben. Der Mann wiederum behauptete, er hätte die Fahrkarte übergeben, dafür jedoch kein Geld erhalten.

Handel mit Fahrkarten der Deutschen Bahn ist verboten

Da der Österreicher nicht logisch erklären konnte, warum er Reisenden Fahrkarten zum Verkauf anbietet, bestand der Verdacht, dass er bereits im Vorfeld mehrere Fahrkarten an verschiedene Personen verkauft hatte.

Bei einer Durchsuchung des Mannes aus Nymphenburg wurden insgesamt 21 Streifenkarten im Wert von jeweils 14,00 EUR sowie drei Gruppentageskarten für jeweils 72,90 Euro (Gesamtwert 366,90 Euro).

Im weiteren Gespräch mit der Geschädigten stellte sich heraus, dass sich noch eine Frau bei dem Verkäufer befunden hatte, die ebenfalls Reisende angesprochen und Fahrscheine zum Kauf angeboten hat.

Weitere Frau verkauft Tickets

Die Polizisten konnten eine 53-jährige Russin am Münchner Hauptbahnhof festnehmen. Auch sie hat gefälschte Fahrscheine an Passanten verkauft. Sie hatte sechs Streifenkarten (Gesamtwert: 84 Euro) bei sich.

Des Weiteren wurden bei der Frau, die ebenfalls in Nymphenburg wohnt, eine zu einer Familienfahrkarte verfälschte Single-Tageskarte, zwei Bayern-Tickets (Single), eine davon zur einem Fünf-Personen-Ticket verfälscht, sowie eine verfälschte Isar-Card-S-Monatsmarke aufgefunden. Letztgenannte gehörte zu einem, auf die 53-Jährige persönlich ausgestellten München-Pass, weswegen hier von einer Eigennutzung ausgegangen wird.

300 weitere Fahrkarten gefunden

Bei einer freiwilligen Wohnungsnachschau, in der von den Beiden gemeinsam bewohnten Wohnung, wurden ca. 300 weitere Original DB-Fahrkarten aufgefunden und sichergestellt. Auch hier wird davon ausgegangen, dass sie mittels nicht gedeckter Kreditkarten erworben worden waren. Die genaue Schadenshöhe, die der Deutschen Bahn entstanden ist, ist Gegenstand weiterer umfangreicher Nachermittlungen der Münchner Bundespolizei und kann daher derzeit nicht beziffert werden. Die Beiden blieben nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß.

Polizei warnt vor privaten Käufen

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor „privaten Käufen“ von Fahrscheinen an Bahnhöfen oder im Internet. Besonders gefährlich ist es, wenn der Ticketpreis erheblich vom normalen Preis abweicht.

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